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Die bessere Welt (1)

Die bessere Welt und die Velozipedisten

(Aus den „Knochen aus Restbeständen“)

Fünf Fortsetzungen einer klangträchtigen Utopie der Superlative
mit Sturzgefahr in Mol und Dur
Der Schwarze Peter kommt vor

N (BF) 14 <Erster Teil>

Das Wort zur Welt
Als die Erde noch eine Flunder war, sperrangelweit zu zur Welt von Morgen, also damals, als die Welt noch flach und voller weißer Flecken war, wurde das Hoch an der Tiefe der Größe gemessen, wohingegen heute hohe Werte tief in Seichte versinken.
Eine Welt kann gar nicht so platt sein wie ihr Abstand zur nächsten unerreichbar erscheint, weswegen man heute virtuell dorthin zu pilgern pflegt oder die Fliege nach innen macht — mit Landeerlaubnis auf der eigenen Welt.

Zur besseren Welt
Die Gegenwart kann JETZT nicht ernst genommen werden [siehe E (BF) 5, Problem 2]
Wir folgern, dass nur das Gewesene und das Werdende den Fortlauf der Dinge bestimmen, weswegen wir nicht erwarten dürfen, die Welt sofort verbessern zu können; vor allem wenn wir zu wissen glauben, wie sie war und befürchten müssen, was aus ihr werden könnte.

Manchmal schmerzt die Sorge um die Welt.
Helden, Deppen, Schurken, Politiker, Separatisten, Opportunisten, Terroristen, diejenigen vom linken Ufer, ihre Gleichgehsinnteen vom rechten, Radikale vom anderen Ufer: Alle sind sie darauf bedacht, die Entwicklung der Welt in eine weltverbesserwisserische Richtung zu lenken — nur sie effektiver melken zu können. (War das nicht damals der Grund gewesen, weswegen die Archie-Noah gebaut wurde?)
Andere wiederum proben die Gewaltigung des Planeten, und noch mal andere kämpfen für das <ganze–Glück–auf–einmal–für–alle–zusammen–im–Glück–betoniert> und überhaupt.
Da wäre ja einwenig davon genug für jeden einzelnen. Man gönnt doch jedem seine kleine Weltreise (zum Beispiel). Oder seinem persönlichen Zahnarzttermin.

Können nicht auch wesentlich kleinere Taten die Welt ein klein wenig verbessern? Starke Personen könnten schwächere um die Ecke bringen bevor die Zebrastreifen zuschnappen; verhinderte Großkotze könnten behinderten Nichtskönnern zu dem verhelfen, woran sie selber scheiterten; Blinde und Bebrillte könnten über Rot entsorgt werden; auch jegliche Verantwortung (sowie Schuld und Sühne) könnten behutsam aktenordnermäßig abgetragen werden.

Der Schwarze Peter
Das gemeinsame Weltbild braucht nicht gleich ins Wanken geraten, wenn sich plötzlich da und dort Zuständige (im Sinne: Täter, die keine Tat vorweisen können) abzeichneten.
Es stellt sich dennoch die Frage: Wer trägt denn dann die Verantwortung? Und wofür?

Dazu Dr. Peter Schwarz:
„Meines Erachtens können, rein hypothetisch, die Velozipedisten als Synonym gelten für das einfach erbrachte Unverständnis gegenüber unserer Gegenwart. Sie stehen als simplifiziertes Beispiel dafür, was alles ungeschehen bleiben könnte, wenn nichts dergleichen passiert.“

Die Velozipedisten

Radfahrende Fahrradfahrer radeln einem entgegen und verursachen durch die sich ergebenden Begegnungen regen, gegenregelrechten Velozipedistenverkehr.

Damit ist zwar alles gesagt, aber noch wenig von dem angesprochen, was zum Ausdruck gebracht werden soll. Angebracht scheint eine gewisse Vertiefung in die Velozipedistenproblematik schon deswegen, weil wir den Radler nicht so gut verstehen würden, wären wir seiner Meinung. Jede Richtung steht stellvertretend für verschiedene Betrachtungswinkel von überfahrenen Beobachtern zu verfahrenen Fahrradfahrern im öffentlichen Meinungsverkehr. Das heißt, bis ein Radler seine Vor- und Rücksicht definieren kann, sind drei Passanten passiert und sieben weitere aus der Fassung gebracht. Die rollende Unbehaglichkeit ist blitzstabil. Die Tragödie liegt darin, dass kein Passant eine daraus macht.

Um eine edukativ-zipedistische Balance, hm, Bilanz ziehen zu können, wäre zunächst das gesellschaftliche Verhalten von fahrenden und nicht fahrenden Fahrradfahrern zu erforschen.
Wie viel vom Einfluss eines Radlers auf die Passanten ist das Ergebnis vom Einfluss der Passanten auf den Fahrradfahrenden?
„Wenn ich selber kaum zum Radler werde, sind die Passanten diejenigen, unter denen ich als Fußgänger (gegen die Radfahrer) Zufußler werde“ — das kann praktisch jeder behaupten.

Glühbirne
Allmählich entsteht ein reduziertes, partikuläres Weltbild, vor dem die Bevölkerung schon immer gewarnt wurde. Damit kann man arbeiten.

Fortsetzung —2— folgt übermorgen

One Response to “Die bessere Welt (1)”

  1. Zema sagt:

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