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Das Institut

Und sie dreht sich doch nicht.
Unsere Welt wird wieder flach.

Zumindest verflachen die kulturellen Werte zum zweidimensionalen Schein der Banknote. Es scheint als ob wäre die Welt im Angebot und das Sein im Ausverkauf. Der menschliche Geist, über Jahrtausende bemüht die Seichte nicht zu vertiefen, regt sich.

Wogegen sind wir dafür?

Es ist bequem einfach nur dagegen zu sein. Für etwas zu sein, um dadurch dagegen sein zu dürfen, wäre ein schöpferischer Akt.

So entstand der Bagonalismus: ein neuer Begriff mit vielen Bedeutungen. Unter anderem auch als Parodie auf alle ISMEN der Verflachung bekannt, ist der Bagonalismus der Ausdruck für diejenige Haltung des Menschen, die den Selbsterhaltungstrieb des Geistes nicht verdrängt.

In dieser seiner Eigenschaft bewirkt der Bagonalismus die Entstehung von immer mehreren und neuen Definitionen darüber, was Bagonalismus eigentlich sei. Zur Zeit sind es knapp 160, die in der Rubrik DEFINITIONEN nachzuvollziehen wären. Der Bagonalismus äußert sich in Wort, Bild, Ton und ist in der Tat. Auch entsteht er also, wenn man bemüht ist ihn zu definieren.

Er hat sich selbst erfunden, um sich dadurch zu ermöglichen und kann über nahezu alle Kunst– und Kulturschöpfenden Medien zum Ausdruck gebracht werden. Der Bagonalismus ist weder eine Kunst, noch wäre es ein Kunststück ihn als Kunst zu erklären. Darüber entscheidet der Bagonalismus kaum, er verhindert aber die diesbezügliche Fragestellung nicht.

Noch bevor wir zum bezweckten Hauptanliegen der anfänglich abgebildeten Weltkarte kommen (wird zur Zeit aktualisiert), möchten wir darauf hinweisen, dass in der Vonzeitzurzeitschrift FRAGMENTE (samt ihren Rubriken BAGOSOPHIE, ANTILOGIE, BAGOXICON etc. unter Bücher und Publikationen anzuklicken) die Grund-Erkenntnissen und die benötigten Informationen über das, was der Bagonalismus darstellt und sei, sorgfältig dokumentiert sind.

Der KALENDER ff ist ein ergänzendes aber notwendiges Produkt auf der Schaffenspalette des Institutes für Bagonalistik in München, Deutschland. KALENDER und FRAGMENTE kann man bestellen. Frisch aus der Druckerei ist auch das Buch „Aderlass Schwanensee“ hinzu gekommen – ein Bagokrimi mit der Tendenz den Bagonalismus etwas verständlicher dargestellt zu haben.

Die Präsentation des Buches „Aderlass Schwanensee“ am 18. 10. 2013

(Fotos – Carsten Abelbeck):

(Fotos – Gabriela Greess)

Das Kalenderfest – seit mehr als Dreißig Jahren immer im Dezember

(Fotos – Siegfried Stadler):

 

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