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Vervollkommnete Symbiose

Mit Bagoxicon

QK (BF)2 35 <Ergänzungen und Verschmelzungen>

 

Kurz zur Kenntnis – Was bis jetzt geschah.

Ende August 2011 haben wir Zuwachs bekommen.

(Der betreffende Bericht wurde in BAGO.NET zeitig veröffentlicht).

Die kanadische Zweigstelle des Instituts in Picton hat den, uns fehlenden Kopf beschert, wodurch der nächste Schritt zur Vervollständigung der Führung eingeleitet wurde.

In bukolischer Umgebung und ländliche Cocktails zur Hand der Konferierenden wurde

die Partnerschaft mit Sir Richard P. Goldzwerg etabliert – und wie schon in QF (BF)2 31 erwähnt – „hat sich diese als zwingend erwiesen im Sinne der internationalen Beziehungen und des finanziellen Verkehrs des Instituts“. Letzteres muss erheblich effektiver als zuvor gepflegt werden, hieß es im Abschluss-Kommuniqué. Das hat gesessen!

Folglich traten strukturelle Veränderungen in Kraft, die zu einer Straffung von Verwaltung, Ambiente und Gestaltung des Institutes führten – insbesondere führten diese zur Option eines Konjunktiv-freien-Kontos.

 

Was danach geschah…

Im November gleichen Jahres – praktisch jetzt – besannen wir uns gerade noch rechtzeitig darauf – dass schon immer jemand unter uns weilte – DER als eine SIE dafür sorgte die Staubschichten des Instituts zu verringern. Wahrlich haben sich diese unter dem Teppich auf wundersamer Weise vermehrt. Der Boden wurde weicher – so quasi mit der Zeit bekam die Oberfläche die nötige Elastizität sich auch in tieferen Schichten auszudehnen – bis zur Bodenständigkeit von OLGA– unsere Rauminstandsetzerin.

Auf dieser Ebene lernten wir sie kennen und warfen ein Auge auf sie. Wir behielten es kontinuierlich auch auf ihren sauberen Besen und ernteten die Bestätigung, dass Olga passt. Rein bagonalistisch.

Dass sie uns manchmal den Boden unter den Füßen absaugt ist nicht der Nachteil mit dem unsere Opponenten rechnen dürfen, um Bago zu diskreditieren.

Olgas wohltuender Wirkungsbereich, schlichtes Gemüt und schrille Persönlichkeit verdienen keine Geringschätzung – wir haben EIGENSTIMMING beschlossen, sie als vollwertige Mitgliederin im Vorstand des Instituts für Bagonalistik zu integrieren.

 

Eine Putzfrau im Vorstand? Unglaublich! Trifft aber den Nagel – das könnte sich als die wahre, antiautoritäre Emanzipation offenbaren. (Hierfür haben wir schon manch Diesbezüglichkeiten unterschrieben, abgestempelt und etliches dazu gespendet – jawohl, um den Emanzipationswillen! Es wäre jetzt endlich an der Zeit – und in der Tat – Nägel in Köpfe umzusetzen).

Man denke bloß, damit zusammenhängend, an ordinäre Millionäre: Heute noch wird der Traum aller Tellerwäscher geträumt, bevor sie mühsam die erste Million zusammengekratzt haben. Damit nicht genug. Einfach sei der Entwicklungsgang geworden – eine Evolution innerhalb der Verlagerung von Kompetenzen immer weiter nach oben, wo diese nicht mehr nachgewiesen werden können. Ab hier wird das Geschirr in Scherben zergliedert. Scherben bringen Glück und man findet sich damit ab. „Noch ein Tellerwäscher, der es uns vormacht“, wird allgemein gemunkelt.

Sie, liebe Leser, haben sicherlich schon den Hegelschen Spruch irgendwo aufgeschnappt: „Quantitative Anhäufungen führen zu qualitativen Veränderungen.“ Dieser Leitsatz hat Zukunft.

 Nun ja, was OLGA anbetrifft ist gegenwärtig unser Gewissen ins REINE gebracht worden (wofür auch ihr Wischlappen nicht untätig blieb), denn sie hat jetzt die Chance bekommen ihre Fertigkeiten auch im Führungsbereich unter Beweis zu stellen und wir hoffen, dass es einen weiteren Weg für sie nach oben geben wird, dort, wo der Staubsauger keine Rolle mehr spielt.

Woraus man sich einen Reim machen kann, sind ihre bemerkenswerten Worte „So ist das Leben eben!“ – und diese sprechen Bände.

Der erweiterte Vorstand stellt sich knapp vor:

In der letzten Sitzung wurde auch die Verschmelzung von Aufsichtsvorrat, Ansichtsbeirat und Vorstand im simplifizierten <DER Vorstand> beschlossen um den bürokratischen Anschein zu minimieren. Darüberhinaus soll das auch eine elegante Demonstration der vollbrachten Estagonie* in der Zusammengehörigkeit aller Gremien des Instituts für Bagonalistik darstellen.

Weiterführend stellen wir also die Mitglieder eines volksnahen Vorstandes dar. Und vor:

Von links nach rechts und erst unten, dann oben:

(Fotos: Angela Sarafov / Photoshop: Gerhard W. H. Schmidt)

 

Reiner Chairmander Chef; sitzt dem Institut für Bagonalistik vor; hält Vorträge in mehreren Sprachen, von denen keine heil und unversehrt im Einsatz kommt; unterstützt Untragbares, in dem er es nicht weiter leitet; simuliert den typischen Politiker, der im wirklichen Leben nicht einmal als Bauernfänger geeignet wäre; Gönner der Freiheit;

Sir Richard P. Goldzwergdas Finanzgenie; Kosmopolit; sorgt für ein dickes Sollte-Haben-Konto, denn „Dispositionskredit regiert die Welt“ – sagt Onkel Richi„sogar in jenem Fall, in dem das Institut rein prophylaktisch gepfändet wird“, so stürzt er sich in Einnahmen, die der Höhe der Ausgaben kaum das Geld reichen können; genießt erhobenen Beistand; ist moralisch nicht belastbar;

Dr. Nikotte Zwoder Emigrant; schüchtern und unsicher, scheut die Öffentlichkeit und verabscheut ihre Meinung (sie sei das Machtgefühl der Mittelmäßigkeit); besitzt Eigenschaften, die mit der Zeit alte Komplexe ersetzten; enorme Belesenheit völlig zweckloser Dinge; bleibt seltener sachlich als er sonst ordentlich ist; tauscht handgeklopfte Sprüche gegen Akkordeon; unverheiratet; hat Beziehungen zum Friedhof;

Salvatore Patata —  der Filou; hat alle Jubeljahre Krummes versucht, möchte aber vorwiegend korrupt sein – leider ist noch keiner auf die Idee gekommen ihn zu schmieren; sein Gewissen bleibt unangetastet weil kaum benützt; schreibt Kommentare im Sinne der geraden Linie – ist aber durch und durch überzeugter Querdenker; einige Fernsehauftritte und häufiger bloß Tritte; Spitzenverschwender;

 Nicolai Sarafovder Macher; Pfeifenheini; unberechenbar wie jeder, der in keinem leibeigenen Verhältnis involviert ist; seinerseits gibt es keinen Vertrauensverlust zu vermerken, denn sein Vertrauen wird kaum vergeudet: er macht alles, was einfach zu tun ist, auch wenn vieles verkompliziert gestaltet werden muss, um dem Bago seine Priorität auf dem Markt der Unsinnigkeiten zu verdeutlichen; horcht auf, wenn Jazz erklingt; zwei Kinder von einer Frau;

 Olga die Bodenzuständigkeit; raucht; auch wenn keiner zuhört ist ihr kaum nach Schweigen zumute; aus Olga sprudeln reine Vernunft und wackelfreie Logik einer parkettgebundenen Frau, die weiß wo es lang geht, wenn sie den Besen ergreift; das Institut ist für Olga sakrosankt und mit Bago verkehrt sie per DU; gesellige Witwe; ihr Gulasch ist eine Kanone;

Bagoxicon

*ESTAGONIE ——— (Folgewort, assoz. Bgrf.,ff/Lt-Drs. 13/7972 v. 31.2.92. IfB)

1/Drückt diejenige Stimmung einer Estagonie aus, die vergleichbar in abgefassten Protokollen die Geister beschäftigt; (wie damals der Mensch, beinahe noch ein weißer Fleck, sich persönlich zu Rätsel wurde). 2/E. kann jede Bezeichnung sein, deren Erklärung Verwirrungen offen lässt, aber keine zu. 3/Langgestreckter Ersatz für Worte, die sich bedeutend anhören, wobei erhebliche Zweifel bestehen, ob der Anwender weiß, was sie bedeuten; durch die Benutzung des Wortes E. erreicht man im Gegenzug die Gewissheit, dass der Gesprächspartner es auch nicht kennt. 4/Estagonalität – Geschmackloser Ersatz für den vom Original abgeleiteten Spruch: „Du sagst mir was du hast und ich sage dir was ich davon bekommen werde.“ 5/Oft bedeutet E. gar nichts, es sei denn man will es nicht wahr haben.

 

7 Responses to “Bafiosi ’11– DER Vorstand”

  1. Много ми е приятно да разгледам и да се запозная с уважаемия Управителен съвет! Заедно със Стойката и Петьо Гълъбов изпихме по едно питие за здравете на всеки Член от Съвета.
    Весела Коледа и т.н…..година! До нови срещи в България!
    Твоѝ Кольо Коцев.

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