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	<description>Propagandainstrument des Instituts für Bagonalistik</description>
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		<title>Nicht der Rede wert</title>
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		<comments>http://bago.net/2012/02/nicht-der-rede-wert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 10:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten aus dem Bago]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache: Eine kleine Erz&#228;hlung zwischendurch von Nicolai, der sich entschuldigt den Anschein wom&#246;glich erweckt zu haben, als w&#252;rde er den Blog hier vernachl&#228;ssigen. Falsch! Es befindet sich eine Grafik-Novell in Vorbereitung, die parallel zum Blog in Fortsetzungen laufen soll und gerade diese Vorbereitung verlangt vollen Einsatz. Der Anfang liegt in letzten Z&#252;gen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong><em><span style="text-decoration: underline;">In ei</span></em></strong><strong><em>g<span style="text-decoration: underline;">ener Sache:</span></em></strong></h1>
<p>Eine kleine Erz&#228;hlung zwischendurch von Nicolai, der sich entschuldigt den Anschein wom&#246;glich erweckt zu haben, als w&#252;rde er den Blog hier vernachl&#228;ssigen. Falsch!</p>
<p>Es befindet sich eine <strong>Grafik-Novell</strong> in Vorbereitung, die parallel zum Blog in Fortsetzungen laufen soll und gerade diese Vorbereitung verlangt vollen Einsatz. Der Anfang liegt in letzten Z&#252;gen und bald kommt jede Woche je eine Episode aus dem</p>
<p><strong>ADERLASS SCHWANENSEE</strong> auf <strong>Comic Blog á la Bago</strong> – eine lachhafte Geschichte in <strong>Wort, Bild und in der Tat</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Blog hier bleibt f&#252;r die laufende Berichterstattung wohl erhalten und wird nach wie vor sporadisch, als Forum des Instituts f&#252;r Bagonalistik erg&#228;nzt und aktualisiert.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<div id="attachment_856" class="wp-caption alignnone" style="width: 679px"><a href="http://bago.net/uploads/2012/02/DSC027771.jpg"><img class=" wp-image-856 " title="DSC02777" src="http://bago.net/uploads/2012/02/DSC027771-600x467.jpg" alt="" width="669" height="521" /></a><p class="wp-caption-text">Titel bekannt – egal wie verfremdet</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Q<strong>M</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>37</strong> &lt;<em>Entsch&#228;digungsgeschichte aus dem wahren Leben</em>&gt;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<h2><strong>Nicht der Rede wert</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Schon bald w&#228;hrend der Schulzeit hatte er sich seltsam verhalten. Ganz besonders merkw&#252;rdig benahm er sich, wenn sein Zeugnis wie immer miserabel war. Er drehte sich um, nahm Abstand nach Ma&#223; und entfernte wabbelnd sein zerknirschtes Selbst, um es demonstrativ zu verkriechen. Unantastbar im Loch seiner Zur&#252;ckgezogenheit beklagte er sein mit Unrecht und Vorwurf getr&#228;nktes Schicksal. Seine Abwesenheit pr&#228;sentierte er durch permanente Herausforderung der Anrufbeantworter anderer, durch Faxfragmente seiner tr&#228;nenden Augen, durch E-mails mit Abschiedscharakter und durch Post mit verbrannten Streichh&#246;lzern und entzweiten Herzen. Als Opfer der Schule verlebte er verbitterte Stunden, genoss dies &#252;ber Tage und lie&#223; Wochen verstreichen. Er weinte und weinte…</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Herr Namen Ge&#228;ndert habe ich erst nach Jahren wieder getroffen. Mehr konnte ich f&#252;r ihn nicht tun. Er war v&#246;llig durchn&#228;sst. Na ja, Schwamm dr&#252;ber.</em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2012%2F02%2Fnicht-der-rede-wert%2F&amp;title=Nicht%20der%20Rede%20wert" id="wpa2a_2"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Tannenzweck &#8211; drei „Weihnachtsgeschichten“</title>
		<link>http://bago.net/2011/12/zum-tannenzweck-drei-weihnachtsgeschichten/</link>
		<comments>http://bago.net/2011/12/zum-tannenzweck-drei-weihnachtsgeschichten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeiner Bagonalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten aus dem Bago]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Tannenzweck Geschichten aus allerlei Weihnachtswahnvorstellungen QL (BF)2 36/a &#60;Die frohe Bescherung&#62; &#160; Die heurige hatte es in, f&#252;r, auf und an sich Eine, eigentlich DIE Bescherung seit Instituts Gedenken, also seit ziemlich bevor die Jahrtausende Zuwachs bekamen, fand am Heiligen Abend vor zwei Tagen statt. Zu Bagos Anf&#228;ngen hatten wir genug Bescherungen jeglicher Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://bago.net/uploads/2011/12/D62.jpg"><img class="alignnone  wp-image-839" title="D6" src="http://bago.net/uploads/2011/12/D62.jpg" alt="" width="690" height="796" /></a></h1>
<h1><strong><span style="text-decoration: underline;">Zum Tannenzweck</span></strong></h1>
<h2>Geschichten aus allerlei Weihnachtswahnvorstellungen</h2>
<p>Q<strong>L</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>36</strong>/a</p>
<h1>&lt;<strong><em>Die frohe Bescherung</em></strong>&gt;</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Die heuri</span>g<span style="text-decoration: underline;">e hatte es in, </span>f<span style="text-decoration: underline;">&#252;r, au</span>f<span style="text-decoration: underline;"> und an sich</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>ine, eigentlich <strong>DIE</strong> Bescherung seit Instituts Gedenken, also seit ziemlich bevor die Jahrtausende Zuwachs bekamen, fand am Heiligen Abend vor zwei Tagen statt.</p>
<p><strong>Zu Bagos </strong>Anf&#228;ngen hatten wir genug Bescherungen jeglicher Art – aber noch keine, die so was von rahmensprengend gewirkt haben soll, dass Gott selbst seine Haltestelle verpasste.</p>
<p><strong>D</strong>erartiger Ablauf vollzieht sich <strong><em>normalerweise</em></strong> zwar klassisch hin <em>(die Dinge passieren eins nach dem anderen und nicht umgekehrt)</em> – aber heuer lief manches nicht ganz so traditionell ab und wenn &#252;berhaupt, dann nicht im logischen Verlauf. Gr&#252;nde? Was kann denn schon der Wahn f&#252;r Gr&#252;nde haben!</p>
<p><strong>U</strong>m es dem Ereignis nicht vorab wegzunehmen, ernennen wir nachfolgenden Zeilen zu offizielle Vollstrecker kommender Weihnachtsgeschichte.<strong></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie Kommentare zur Darlegung in Folge bleiben allerdings dem Leser &#252;berlassen – wiederum sollte es dieser aufgegeben haben weiter zu lesen, bleibt die ganze M&#252;h f&#252;r Katz und Kater.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Dennoch: der Ablauf</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>er gesamte <strong>Vorstand</strong> fand sich zu eben erw&#228;hntem Zweck am Institut f&#252;r Bagonalistik ein. <strong></strong></p>
<p><strong>A</strong>ll so halt, Vorgestern, um <strong><em><span style="text-decoration: underline;">19 Uhr</span></em></strong> herum, guckte jeder jeden erst einmal feierlich an.</p>
<p><strong>U</strong>nsere <strong>Gastchinesen – </strong>ein paar befreundete Exoten – trafen auch rechtzeitig ein. Diese G&#228;ste aus dem fernen Land lauter Drachen, haben sich m&#228;chtig gewundert, was so still an der Heiligen Nacht sein sollte…</p>
<p><strong>N</strong>un dar&#252;ber sp&#228;ter, denn am Anfang war die Zauberformel wichtiger —</p>
<h2 style="padding-left: 210px;"><strong>O</strong><strong>’zapft is, Bago! </strong></h2>
<p><strong></strong>— um<strong> <em><span style="text-decoration: underline;">19.23 Uhr M&#252;nchner Zeit </span></em></strong>lief das erste Fass &#252;ber. Kerzen brannten an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">19.59 Uhr &#8211; Die Geschenke wurden verteilt </span></em></strong><em><span style="text-decoration: underline;">(Protokoll<strong>):</strong></span></em><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>1.     </strong><strong>Goldzwerg an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>—</strong> Industrietransformator inkl. Starkstrom ++<strong>+ </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>2.     </strong><strong>Doktor an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>— </strong>vollautomatische Trompete <em>(hohes </em><strong>C</strong><em> klemmt</em>) +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>3.     </strong><strong>Salvatore an Olga — </strong>Tuba <em>(Audiopotenz beigef&#252;gt)</em> +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>4.     </strong><strong>Olga an <span style="text-decoration: underline;">Chef</span> — </strong>selbstgebackene Ziegelsteine +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>5.     </strong><strong>Goldzwerg an Salvatore — </strong>Kanister <em>(voll)</em><strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>6.     </strong><strong>Salvatore an Nicolai — </strong>Gutschein f&#252;r 10% Trinkgeld<strong> </strong><em>(Naturtr&#252;b)</em><strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>7.     </strong><strong>Nicolai an Olga —</strong> Digitales im Korb; Staubsalbe; Kuss<strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>8.     </strong><strong>Goldzwerg an Doktor — </strong>Suppenw&#252;rfel<strong> </strong>f&#252;r Anf&#228;nger<strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>9.     </strong><strong>Goldzwerg an Gastchinesen — </strong>Ein b&#246;hmisches Dorf<strong> </strong><em>(inkl. W&#246;rterbuch)</em><strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>10.  </strong><strong>Salvatore an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>— </strong>Gebrauchte Anweisungen; Universalverd&#252;nner<strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>11.  </strong><strong>Doktor an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>— </strong>Eine Ferndiagnose<em>)<strong>, &#8211;</strong> </em><strong> </strong><em>(vergiss mein nicht) </em>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>12.  </strong><strong>Olga an Goldzwerg — </strong>Kreiss&#228;ge mit Familienanschluss +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>13.  </strong><strong>Doktor an Nicolai — </strong><em>CD</em> &gt; internationale Alarmanlagen<strong> </strong>+++<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>14.  </strong><strong>Nicolai an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>— </strong>Starker Tobak an Pfeife<strong> </strong><em>(Mentalset)</em> +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>15. Gastchinesen an <span style="text-decoration: underline;">Chef</span> — </strong>Schie&#223;pulver; Feuerwerk; Fingerabdr&#252;cke etc.<strong> </strong>+++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>16.  </strong><strong>Olga an Doktor —</strong> Gong, St&#246;psel, Zutaten … +++<strong></strong><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>17.  </strong><strong>Nicolai an Goldzwerg</strong> <strong>—</strong> Vorchristliche Ikone <em>(Maria mit Tochter)</em> +++<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>18.  </strong><strong>Institut an Gastchinesen —</strong> Treibhauseffekte u.a. Scherzartikel +++<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>19.  </strong><strong>Bock an Ziege —</strong> <em>(Was nicht ziegen kann, bockt nicht)</em> +++<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>20.  </strong><strong><span style="text-decoration: underline;">Chef</span> an <span style="text-decoration: underline;">Chef </span>— </strong><em>DVD</em> &gt; „EKSCHAN ATTH NIAGARAFOLS“<strong> </strong>+++</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">20.72 Uhr &#8211; Hier </span>g<span style="text-decoration: underline;">er&#228;t so</span>g<span style="text-decoration: underline;">ar die Grammatik durcheinander </span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>ie aus dem Protokoll zu entnehmen, bleibt unser <strong><em>Chef</em> Reiner Chairman</strong> das meist beschenkte Musterbeispiel an Bescheidenheit. Und das ohne Eigenbeteiligung. Er setzt sich zufrieden ans Schlagzeug und h&#228;ngt ein paar prunklose Soli dem Abend an womit er sich noch einige Unsympathisanten anh&#228;ngte. Mit verkennbarem Taktgef&#252;hl schaltet er daraufhin den Transformator ein, verz&#252;ckt versucht er s&#228;mtliche Ohren an archaische Weihnachtsweisen zu adaptieren und kommt allm&#228;hlich vom Rhythmus ab.</p>
<p><strong>N</strong>och geht es eine Weile halbstark hin und her, als dann pl&#246;tzlich das klemmende <strong>C</strong> aus seiner neuen, vollautomatischen Trompete zu jaulen beginnt. Eine dezente Verst&#228;rkung der Stimmung kam allerdings erst aus dem Inhalt des schwarzgebrannten Kanisters, als der Vorstand dem Fusel auf den Geschmack kam. Die akustische Signatur zweier Jumbos brach in die Gute Stube ein, als beklagten diese den zweckentfremdeten Kerosinbeh&#228;lter.<em> (Wir kommen noch darauf was uns sp&#228;ter auf die Leber ging)</em>.</p>
<p><strong>D</strong>ieser Abend d&#252;rfe nicht unter Sonderangeboten leiden – so das Motto beherzigter Verschwender.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">21.20 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>&#228;hrend Kerzenlicht noch harmlos zu leuchten schien, wurde es versehentlich aus Olgas Tuba ziemlich unprofessionell weggepustet. Wieder einmal zeigte sich der &#228;u&#223;ere Schein als flatterhaft, keiner gestandenen Tuba w&#252;rdig.</p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">WERBEBLOCK </span></em></strong><em><span style="text-decoration: underline;">(albern)<strong></strong></span></em></p>
<p style="padding-left: 210px;">DAS BUCH<em> <strong>„Das Innenleben einer Kerze“</strong> von </em><strong>Prof. Dr. Mag. Reiner Chairman – Chef</strong><em>, handgeschrieben, 830 Seiten unter Druck, fast gebunden, unbezahlbar.<span style="text-decoration: underline;"> Kann jetzt schon nur noch k&#228;uflich erworben werden.</span></em></p>
<p><strong>D</strong>em betreffend dachte man insgeheim an B&#252;cherverbrennungen, denn gleich nach diesem Werbebl&#246;ckchen brannten auch mehrere Sicherungen durch. Kerzen kamen erneut und werbewirksam im Einsatz.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">21.30 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie Ziegelsteine wurden in der entstandenen Finsternis nach- und vorgeworfen, was nicht ohne sichtbaren Schaden blieb.</p>
<p><strong>D</strong>ie Elektrizit&#228;t kam wieder voll im Einsatz. Die  DVD „<strong><em>Aktion rundum der Niagaraf&#228;llen“ </em></strong><em>(Dolby)</em> wurde auf die Unterhaltung loszulassen, um vermutlich das gem&#252;tliche am Beisammensein zu liquidieren <em>(habituelle Restbest&#228;nde und traditionelle Zuwiderhandlungen kontaminieren den ideologischen Fortschritt – aus den „Marxianischen Chroniken“)</em>.</p>
<p><strong>D</strong>ie CD mit den internationalen Alarmanlagen miteinzuschalten war kein Problem, wobei die Auswirkung auf den, somit entstandenen Ger&#228;uschpegel kaum verheerender h&#228;tte werden k&#246;nnen, nachdem der Gebrauch von weiteren Dezibel-Einheiten den Bedarf danach als gedeckt gelten w&#252;rde, w&#228;ren da nicht die leicht angebrannten Augustiner Dampfhammerw&#252;rstchen, die mit hohem Zischen auf die, mittlerweile zu Salzs&#228;ulen erstarrten Gastchinesen gehetzt wurden, welche… (<em>Dieser unertr&#228;glich langer Satz ist auf den Punkt zu bringen). </em></p>
<p><strong>E</strong>s wurde herzbewegend lustig.</p>
<p><strong> <em><span style="text-decoration: underline;">23.45 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>er Abend bekam enormen Reiz und noch <strong>mehr</strong> Verve, als einer stillen Nacht zustehen w&#252;rde.</p>
<p>„<strong><em>Mehr</em></strong>“ ist hier zu wenig, trifft nicht zu – weil die, sich weiter in unberechenbaren H&#246;hen erhebende Stimmung ihren Schwung nicht zuletzt den laut garenden Suppenw&#252;rfeln verdankte, die sich als Goldzwergs am Doktor ver&#252;bter Gemeinheit definieren lie&#223;en, w&#228;hrend seine Handschrift auch die, in allen R&#228;umen grob verlegten Stromleitungen trugen<em>,</em> welche in mitten der strapazierten Zimmerlautst&#228;rke, an explosionsartigen Entladungen litten und… <em>(Auch hier hinten dran den unvermeidlichen Punkt setzen)</em> Punkt</p>
<p><strong>E</strong>ine Antwort auf die Frage <strong><em>„Wozu denn hier Starkstrom gut sein kann?“</em></strong> blieb aus, denn keiner hat sie gestellt. Nicht die Antwort! Andere Produkte waren heute gefragter. Der geleerte Kanister wurde ersetzt, denn Nachschub sollte nicht an der Spitze der Liste unserer Probleme stehen.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">00.65 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>S</strong>chlie&#223;lich erbrach sich jene Naturgewalt aus den Lautsprechern, die wahrscheinlich auch f&#252;r den Urknall gegengezeichnet hat. Kaum w&#252;rde sich ein br&#252;llendes Stadion vollkommener zum Ausdruck bringen k&#246;nnen als Vorstand, Technik und G&#228;ste zu vollbringen im Begriff waren und immer noch sind:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Wir</strong> feiern die Zukunft in die Gegenwart hinein!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Wir</strong> lehnen zwischenvorstandlichen Sex ab!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Wir</strong> sind zu arm, um uns billige Dinge zu leisten!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Wir</strong> sagen niemals JA, wenn sich es vermeiden l&#228;sst!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Wir</strong> sind die exotischen <em>„mir san mir“</em>!</p>
<p><strong><em>„Rollende Steine“</em></strong> sabotieren inzwischen altgesprochene Witze – und jetzt kommt es:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Obwohl die Ger&#228;uschkulisse das Abgedroschene und all die Nebenwirkungen der Kultur auf das supersoundm&#228;&#223;igste in die unbewusste W&#252;rdigung ehemals heidnischer Br&#228;uche miteinander verschmelzen lie&#223;, feiern wir heute nach unserer Lebensart eine Variation des Untergangs.</strong> Amen.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">2.20 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>J</strong>egliche Notrufe, die eventuelle Spie&#223;er aus nah und fern h&#228;tten animieren k&#246;nnen Diensthabende vor Ort zu bel&#228;stigen, wurden nicht im Ernst aber erfolgreich ignoriert. Unsere H&#246;rger&#228;te haben nichts geh&#246;rt.</p>
<p><em>(Auch lautere Ges&#228;tze haben vor dem <strong>schrilleren</strong> untert&#228;nigst versagt).</em></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">3.30 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>Die</strong> Audiowiedergabe der Niagaraf&#228;lle war nicht mehr vom Rest des Gedr&#246;hns zu unterscheiden trug dennoch entscheidend zum Bed&#252;rfnis bei, <strong>L&#196;RM</strong> neu zu definieren.<strong></strong></p>
<p><strong>Die</strong> fern&#246;stlichen Mitmenschen harrten weiter in ihrem biblischen Zustand bis auf Widerruf aus.<strong></strong></p>
<p><strong>Die</strong> zweitwertigen Speckkn&#246;del aus Olgas dampfender Sch&#252;ssel schmatzten in der einen, w&#228;hrend ihre andere Hand die erste zu waschen bem&#252;ht war, worauf die dubiosen Werkst&#252;cke, sich ineinander verklebend, Besen und Staubsauger sukzessiv disqualifizierten. Darunter litt vor&#252;bergehend auch der Ventilator, solang er verkn&#246;delte Anteile auf die Umgebung zu &#252;bertragen bem&#252;ht war.<strong></strong></p>
<p><strong>Die</strong> entstandene Sauerei lie&#223; sich qualitativ kaum sonderlich unterscheiden von der allgemeinen Anstrengung, das Mittelohr des Auditoriums zu entz&#252;nden. Onkel Richi nahm sich den Besen zu Herzen und trotz &#252;berschrittener Altersgrenze, begaben sich Olga und er in den Apfelstrudel eines d&#228;monischen Tanzes der seinesgleichen nicht finden konnte. Einmalig! Wir haben die Imitation eines Am&#252;sierens vermieden, solang alles noch echt zu sein schien.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">4.30 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>iverse Br&#228;uche aus grauer Vorzeit hinterlie&#223;en infernalische Rhythmen, welche sich nahtlos an die Kurven der schon bestehenden Intensit&#228;t des Schalls einf&#252;gten. Der anf&#228;nglich blo&#223; keimende Gro&#223;reigen aller Beteiligten stellte sich allm&#228;hlich exponentiell eines Zimmertornados gleich, wobei die gastchinesischen Salzst&#228;bchen die Waschmaschine dazu verdonnerten, mit Weichmacher den schwingenden Betonboden endg&#252;ltig zu enth&#228;rten.</p>
<p><strong> <em><span style="text-decoration: underline;">5.02 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>B</strong>escherung und Stille, Heiliger Abend und andauernder Nachtschwarm — so wurde alles ausgiebig, beinahe dem&#252;tig und pl&#228;tschernd vor sich hin am Institut f&#252;r Bagonalistik gew&#252;rdigt… so der von offizieller Seite verfasste Bericht — bis dann pl&#246;tzlich…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Dann </span>p<span style="text-decoration: underline;">l&#246;tzlich!</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>inige Dachziegel schlugen quer durch das Fenster und k&#252;ndigten die Nachbarschaft an. Scherben, Ohrfeigen und Negerk&#252;sse verteilten sich gleichrangig im darauf entstandenen Durcheinander. Im horrenden Zwischendurch schaute die Polizei vorbei und riet – wir sollen uns auf die Zimmerlautst&#228;rke besinnen – was auch halbherzig befolgt wurde. Allerdings blieb vieles unerh&#246;rt, denn es gab kein gro&#223;artiges Zur&#252;ck mehr: Die Nachbarn haben sich, dank restlicher W&#252;rstchen und schwebender Bierflaschen dem Feiern gierig ergeben. Immerhin: frohe, frohe…</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">7.00 Uhr</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>s wurde heller – der anstehende erste Weihnachtstag breitete sich langsam auf Mensch und Natur aus und, wem immer auch Dank gebietet, brach der Transformator endg&#252;ltig zusammen – <strong>f&#252;r immer*!!!</strong></p>
<p><strong>*Sag niemals nie! </strong><em>(Freundliches Plagiat)</em><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Schmerzende Stille!</strong><strong><em></em></strong></h1>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Da h&#246;rt man die ei</span>g<span style="text-decoration: underline;">enen Ger&#228;usche nicht mehr.</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>in allgemeiner Kater fing an zu jammern, die Bescherungshabseligkeiten eines ganzen Stra&#223;enzuges wurden dann irgendwann entsorgt und unsere Gastchinesen setzten sich im Zuge ihrer abartigen Vorstellungen von Weihnachten erst einmal zur Ruhe und dann ab.</p>
<p><a href="http://bago.net/uploads/2011/12/C4.jpg"><img class="alignnone  wp-image-840" title="C4" src="http://bago.net/uploads/2011/12/C4.jpg" alt="" width="678" height="880" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>L</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>36</strong>/b</p>
<h1>&lt;<em>Die Umfrage</em>&gt;</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>ies ist die heurige Meinungsumfrage des <strong>Instituts f&#252;r Bagonalistik</strong>, woraus wir uns wertvolle Erkenntnisse zur Erfassung der j&#228;hrlich wiederkehrenden Weihnachtsstimmung versprechen.</p>
<p><strong>F</strong>erner m&#246;chten wir auch die M&#246;glichkeit nicht vernachl&#228;ssigt haben zu erfahren, wie wandlungsf&#228;hig sich die Toleranzgrenze des Leibes und des Geistes gibt, wenn im Verbrauchersektor die Werte immer g&#252;nstiger und k&#228;uflicher zu erwerben sind.</p>
<p><strong>D</strong>ie demoskopischen Schlussfolgerungen w&#228;ren dar&#252;berhinaus ausschlaggebend – <em>zumindest Bef&#228;higung im bagosophischen Bereich zu erlangen –</em> verwirrte und verunsicherte Werte stabilisieren zu k&#246;nnen. So hoffen wir geholfen zu haben.</p>
<p><strong>Bitte kreuzen Sie Ihre Antworten einfach an, oder schreiben Sie </strong><em>(noch einfacher)</em><strong> direkt hin.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="padding-left: 210px;"> <em><span style="text-decoration: underline;">Was ist heili</span></em><em>g<span style="text-decoration: underline;">er?</span></em></h2>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Die aktuellsten Updates —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Das Natriumkrokodilat —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Die Tennishand —</p>
<h2 style="padding-left: 210px;"><em></em><em><span style="text-decoration: underline;">Was ist lusti</span></em><em>g<span style="text-decoration: underline;">er?</span></em></h2>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Das Akkordeon —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Die Nichtben&#252;tzungsgeb&#252;hr —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Die Briefbombe —</p>
<h2 style="padding-left: 210px;"> <em><span style="text-decoration: underline;">Was ist billi</span></em><em>g<span style="text-decoration: underline;">er?</span></em></h2>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Das Sonderangebot —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Der Zahnarzttermin —</p>
<p style="padding-left: 210px;"> |_| Das Ei des Columbus —</p>
<p> <strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Warnun</span>g</em></strong></p>
<p><strong>E</strong>s k&#246;nnte sich herausstellen, dass die <strong>richtigen</strong> Antworten keinen Sinn in der Tradition weihnachtlicher Begrifflichkeit ergeben.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Em</span>pf<span style="text-decoration: underline;">ehlun</span>g</em></strong></p>
<p><strong>F</strong>&#252;gen Sie eigene Erfahrungen hinzu <em>(diese kann man leider nicht auf dritte &#252;bertragen).</em></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Rechtsbelehrun</span>g</em></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie fundamentale Unf&#228;higkeit, die Form eines Bisses an die &#228;u&#223;eren R&#228;nder des Dotters anzupassen, um so das Gelbe vom Ei separat zu vertilgen, kann unweigerlich zu konsumorientierten Metaphern f&#252;hren, wie z.B. ein <strong>Verbrauchter</strong>, der sich noch vor dem Erblicken von Neapel umbr&#228;chte.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><a href="http://bago.net/uploads/2011/12/C1.jpg"><img class="alignnone  wp-image-841" title="C1" src="http://bago.net/uploads/2011/12/C1.jpg" alt="" width="689" height="895" /></a></p>
<p>Q<strong>L</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>36</strong>/c</p>
<h1>&lt;<em>Das allerletzte Weihnachtsm&#228;rchen</em>&gt;</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es war einmal…</strong> Quatsch!</p>
<p><strong>G</strong>&#228;ngige Namen <strong><em>(Laura, Cristobal, Fay, Kyle, Omar, Lee, Arlene, Cindy etc.)</em> </strong>schm&#252;cken die uns heimsuchenden Katastrophen und auch ganz normale Namenstr&#228;ger<strong> <em>(Helmut, Angela, Billy the Kid, Javier, Georg, Mikail etc.)</em> </strong>stecken hinter dem stets verursachten Desaster in lebenswichtigen Bereichen.</p>
<p><strong>D</strong>as kann ganz sch&#246;n normal werden.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Klimatische Blas</span>p<span style="text-decoration: underline;">hemie</span></em></strong></p>
<p><strong>I</strong>n den letzten Jahren leiden das Klima und weitere Bereiche des Lebens verst&#228;rkt darunter, dass Hurrikane, Tornados, &#220;berschwemmungen, diverse Windausschweifungen und sonstige Unwetterlagen sich vermengt umhertreiben und zu jeder Jahreszeit ihr Unwesen willk&#252;rlich praktizieren.</p>
<p><strong>S</strong>ogar jetzt, wenn die Glocken heimeliger Kirchent&#252;rme die Gem&#252;ter beseelen sollten, blasen stattdessen widrige Str&#246;mungen, die sonst optimistischen Weihfristen und Gottes traditionellen Abmachungen, r&#252;cksichtslos und fahrl&#228;ssig weg; weg vom Fenster… Hof … Kamin und Kuhstall.</p>
<p><strong>B</strong>is jetzt noch keine Spur von einem M&#228;rchen – wir wollen doch ein Kleinkind erheitern.</p>
<p><strong>Es war einmal</strong>… das war halt damals. Und was ist jetzt? Wir &#246;ffnen ein kleines Fenster und lassen das Kind beobachten, dass der Zorn der Elemente auch gutes bewirken kann.</p>
<p><strong>S</strong>chlie&#223;lich haben wir die Weihnachtszeit am Hals.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Tausche K&#246;ni</span>g<span style="text-decoration: underline;">reich </span>g<span style="text-decoration: underline;">e</span>g<span style="text-decoration: underline;">en Fl&#252;</span>g<span style="text-decoration: underline;">elschla</span>g</em></strong></p>
<p><strong>D</strong>as klitzekleine Kindlein, mit N&#228;schen am frostgebl&#252;mten Fensterchen der warmen Stube im H&#228;uschen des Bezirksundsoweiter gro&#223;&#228;ugig in angrenzenden, nicht all zu weit zur n&#228;chsten Wetterfront entfernten b&#246;sen Hexenkessel schaute, der durchtrieben mit schwarz verzauberten W&#246;lkchen und fehlgeleiteten Winden, den strahlenden Kleinkindesblick zu tr&#252;ben begann.</p>
<p style="padding-left: 90px;"> <em>„Wie fliegen denn die Schutzengel in diesem Wetter?“ </em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>„Wie die Schmetterlinge, wie die Schmetterlinge, kleine Maus, aber erst wenn das schlechte Wetter und alles schlimme vorbei ist.“</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>„Und die Schmetterlinge, was machen die jetzt?“</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>„Die sind warm eingelullt und warten auf ihrer Entstehung. Sie bereiten sich auf die Zeit danach vor, da dann ein Wunder passieren wird.“</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>„<strong>Ein Wunder?</strong>“</em></p>
<p><strong>„Jawohl</strong>! Jetzt wandert das schlechte Wetter umher. Aber, wenn der Fr&#252;hling kommt werden Schmetterlinge erwachsen und so weiter.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>„Ja weiter…“</em></p>
<p><strong>D</strong>ie liebe Frau <strong>H&#246;lle,</strong> <em>(Name ge&#228;ndert)</em> die vor deinem Fensterchen ihr monstr&#246;ses T&#228;nzchen austobt und dir darauf moderne Kunst vorpinselt —</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>diejenige</strong>, die B&#228;umchen in die Knie zwingt und den heiligen Abend grob verkl&#228;rt —</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>diejenige also</strong>, die dir die Klobrille eiseskalt zurechtmacht und alles Lebende von Stra&#223;e und Feld ins kostbare St&#252;bchen verscheucht —</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>die</strong>, <strong>die</strong> den lieben Kaminkehrer samt Ziegelchen vom Dach wegfegt und sonstige Kleinbetriebe nicht ertragsm&#228;&#223;ig sein l&#228;sst, wenn sie nicht brav fusionieren —</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>die, der, das</strong> Etwas, welches uns den globalisierten Wetterbericht vormacht.</p>
<p><strong>Ja,</strong> Kleines, diese St&#252;rme aus der Kiste unw&#252;rdiger Vorstellungen und fehlerhafter Politik, die zur Zeit unser Menschsein versauen, also diese Geldgier und was auch immer noch <strong>hier und heute </strong>korrupterweise herrscht und w&#252;tet<strong> – </strong></p>
<h3><strong> </strong><strong>das alles kann die Ursache sein f&#252;r den Fl&#252;gelschlag eines Schmetterlings von Morgen</strong></h3>
<p>– der eventuell nicht mehr zur Wahl geht; oder doch vom Regen in die Traufe ger&#228;t, falls er weiterhin den Schmetterling sein m&#246;chte – dem allerdings immer die Schuld  k&#252;nftiger Katastrophen in die Schuhe geschoben wird, denn das Chaos wei&#223; es besser: Der Fl&#252;gelschlag des Schmetterlings sei der B&#246;sewicht; alles schlechte Wetter komme daher.</p>
<p><strong>D</strong>ie tats&#228;chlichen Verunstalter des Wetters m&#252;ssen inzwischen an riesigen Abfindungen leiden. Alles, was nicht gehen darf, geht chaotisch weiter. UNDSOWEITER.</p>
<p><strong>Armer, kleiner Fl&#252;gelschlag</strong> – aber er k&#246;nnte freilich einiges bewirken. <em><br />
</em></p>
<h3><strong>D</strong>ies kann man sich freilich zu Weihnachten w&#252;nschen.</h3>
<p><strong><em>Quantitative Anh&#228;ufungen f&#252;hren zu qualitativen Ver&#228;nderungen </em></strong><em>(Hegel). </em>Sie wissen schon!<em><br />
</em></p>
<p><strong>S</strong>o in etwa, <strong>Kindchen</strong>, gestaltet sich das liebe <strong>Chaos… </strong>pardon<strong>, das Chaoslein</strong>.</p>
<p><strong>D</strong>iesmal zwar umgekehrt, aber auch nicht ganz verkehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ansatz </span>f<span style="text-decoration: underline;">&#252;r eine l&#228;n</span>g<span style="text-decoration: underline;">st</span> f<span style="text-decoration: underline;">&#228;lli</span>g<span style="text-decoration: underline;">e De</span>f<span style="text-decoration: underline;">inition des Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">onalismus:</span></em></strong></p>
<h1>Frohe Weihnachten und ein sch&#246;nes Neues Jahr!</h1>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F12%2Fzum-tannenzweck-drei-weihnachtsgeschichten%2F&amp;title=Zum%20Tannenzweck%20%26%238211%3B%20drei%20%E2%80%9EWeihnachtsgeschichten%E2%80%9C" id="wpa2a_4"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bafiosi &#8217;11– DER Vorstand</title>
		<link>http://bago.net/2011/12/bafiosi-11-der-vorstand/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Bagoxicon]]></category>

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		<description><![CDATA[Vervollkommnete Symbiose Mit Bagoxicon QK (BF)2 35 &#60;Erg&#228;nzungen und Verschmelzungen&#62; &#160; Kurz zur Kenntnis – Was bis jetzt geschah. Ende August 2011 haben wir Zuwachs bekommen. (Der betreffende Bericht wurde in BAGO.NET zeitig ver&#246;ffentlicht). Die kanadische Zweigstelle des Instituts in Picton hat den, uns fehlenden Kopf beschert, wodurch der n&#228;chste Schritt zur Vervollst&#228;ndigung der F&#252;hrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="text-decoration: underline;">Vervollkommnete Symbiose</span></h1>
<p>Mit Bagoxicon</p>
<p><a href="http://bago.net/uploads/2011/12/Bafiosi_20112.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-823" title="Bafiosi_2011" src="http://bago.net/uploads/2011/12/Bafiosi_20112-100x150.jpg" alt="" width="100" height="150" /></a></p>
<h3>Q<strong>K </strong>(BF)<sup>2</sup> <strong>35</strong> &lt;<em>Erg&#228;nzungen und Verschmelzungen</em>&gt;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Kurz zur Kenntnis – Was bis </span>j<span style="text-decoration: underline;">etzt </span>g<span style="text-decoration: underline;">eschah.</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>nde <strong>August 2011</strong> haben wir Zuwachs bekommen.</p>
<p><em>(Der betreffende Bericht wurde in </em>BAGO.NET<em> zeitig ver&#246;ffentlicht).</em><strong></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie kanadische Zweigstelle des Instituts in Picton hat den, uns fehlenden Kopf beschert, wodurch der n&#228;chste Schritt zur Vervollst&#228;ndigung der F&#252;hrung eingeleitet wurde.</p>
<p><strong>I</strong>n bukolischer Umgebung und l&#228;ndliche Cocktails zur Hand der Konferierenden wurde</p>
<p>die Partnerschaft mit <strong>Sir Richard P. Goldzwerg</strong> etabliert – und wie schon in Q<strong>F</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>31</strong> erw&#228;hnt – <strong>„hat sich diese als zwingend erwiesen im Sinne der internationalen Beziehungen und des finanziellen Verkehrs des Instituts“</strong>. Letzteres muss erheblich effektiver als zuvor gepflegt werden, hie&#223; es im Abschluss-Kommuniqué. <strong>Das hat gesessen!</strong></p>
<p><strong>F</strong>olglich traten strukturelle Ver&#228;nderungen in Kraft, die zu einer Straffung von Verwaltung, Ambiente und Gestaltung des Institutes f&#252;hrten – insbesondere f&#252;hrten diese zur Option eines Konjunktiv-freien-Kontos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Was danach </span>g<span style="text-decoration: underline;">eschah…</span></em></strong></p>
<p><strong>I</strong>m <strong>November gleichen Jahres – </strong>praktisch jetzt – besannen wir uns gerade noch rechtzeitig darauf – dass schon immer jemand unter uns weilte – <strong>DER</strong> als eine <strong><em>SIE</em></strong> daf&#252;r sorgte die Staubschichten des Instituts zu verringern. Wahrlich haben sich diese unter dem Teppich auf wundersamer Weise vermehrt. Der Boden wurde weicher – so quasi mit der Zeit bekam die Oberfl&#228;che die n&#246;tige Elastizit&#228;t sich auch in tieferen Schichten auszudehnen – bis zur Bodenst&#228;ndigkeit von <strong>OLGA</strong>– unsere <strong>Rauminstandsetzerin</strong>.</p>
<p><strong>A</strong>uf dieser Ebene lernten wir sie kennen und warfen ein Auge auf sie. Wir behielten es kontinuierlich auch auf ihren sauberen Besen und ernteten die Best&#228;tigung, dass Olga passt. Rein bagonalistisch.</p>
<p><strong>D</strong>ass sie uns manchmal den Boden unter den F&#252;&#223;en absaugt ist nicht der Nachteil mit dem unsere Opponenten rechnen d&#252;rfen, um Bago zu diskreditieren.</p>
<p><strong>Olgas</strong> wohltuender Wirkungsbereich, schlichtes Gem&#252;t und schrille Pers&#246;nlichkeit verdienen keine Geringsch&#228;tzung – wir haben EIGENSTIMMING beschlossen, sie als vollwertige <strong>Mitgliederin im Vorstand des Instituts f&#252;r Bagonalistik</strong> zu integrieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>E</strong>ine Putzfrau im Vorstand? Unglaublich! Trifft aber den Nagel – das k&#246;nnte sich als die wahre, antiautorit&#228;re Emanzipation offenbaren. <em>(Hierf&#252;r haben wir schon manch Diesbez&#252;glichkeiten unterschrieben, abgestempelt und etliches dazu gespendet – jawohl, um den Emanzipationswillen! Es w&#228;re jetzt endlich an der Zeit – und in der Tat – N&#228;gel in K&#246;pfe umzusetzen).</em></p>
<p><strong>M</strong>an denke blo&#223;, damit zusammenh&#228;ngend, an ordin&#228;re Million&#228;re: Heute noch wird der Traum aller Tellerw&#228;scher getr&#228;umt, bevor sie m&#252;hsam die erste Million zusammengekratzt haben. Damit nicht genug. Einfach sei der Entwicklungsgang geworden – eine Evolution innerhalb der Verlagerung von Kompetenzen immer weiter nach oben, wo diese nicht mehr nachgewiesen werden k&#246;nnen. Ab hier wird das Geschirr in Scherben zergliedert. Scherben bringen Gl&#252;ck und man findet sich damit ab. <em>„Noch ein Tellerw&#228;scher, der es uns vormacht“</em>, wird allgemein gemunkelt.</p>
<p>Sie, <em>liebe Leser</em>, haben sicherlich schon den Hegelschen Spruch irgendwo aufgeschnappt: <strong>„Quantitative Anh&#228;ufungen f&#252;hren zu qualitativen Ver&#228;nderungen.“ </strong>Dieser Leitsatz hat Zukunft. <strong></strong></p>
<p><strong> N</strong>un ja, was OLGA anbetrifft ist gegenw&#228;rtig unser Gewissen ins REINE gebracht worden <em>(wof&#252;r auch ihr Wischlappen nicht unt&#228;tig blieb)</em>, denn sie hat jetzt die Chance bekommen ihre Fertigkeiten auch im F&#252;hrungsbereich unter Beweis zu stellen und wir hoffen, dass es einen weiteren Weg f&#252;r sie nach oben geben wird, dort, wo der Staubsauger keine Rolle mehr spielt.</p>
<p><strong>W</strong>oraus man sich einen Reim machen kann, sind ihre bemerkenswerten Worte <strong>„So ist das Leben eben!“ –</strong> und diese sprechen B&#228;nde.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Der erweiterte Vorstand stellt sich knapp vor:</span></em></strong></p>
<p><strong>I</strong>n der letzten Sitzung wurde auch die Verschmelzung von <span style="text-decoration: underline;">Aufsichtsvorrat</span>, <span style="text-decoration: underline;">Ansichtsbeirat</span> und <span style="text-decoration: underline;">Vorstand</span> im simplifizierten &lt;<strong><span style="text-decoration: underline;">DER Vorstand&gt;</span></strong> beschlossen um den b&#252;rokratischen Anschein zu minimieren. Dar&#252;berhinaus soll das auch eine elegante Demonstration der vollbrachten <strong>Estagonie*</strong> in der Zusammengeh&#246;rigkeit aller Gremien des Instituts f&#252;r Bagonalistik darstellen.</p>
<p><strong>W</strong>eiterf&#252;hrend <strong>stellen</strong> wir also die Mitglieder eines volksnahen Vorstandes <strong>dar.</strong> <strong>Und vor:</strong></p>
<p><a href="http://bago.net/uploads/2011/12/Bafiosi_20111.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-822" title="Bafiosi_2011" src="http://bago.net/uploads/2011/12/Bafiosi_20111-600x429.jpg" alt="" width="600" height="429" /></a></p>
<p><em></em><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Von links nach rechts und erst unten, dann oben:</span></em></strong></p>
<p>(<em>Fotos:</em> Angela Sarafov / <em>Photoshop:</em> Gerhard W. H. Schmidt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Reiner Chairman</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Chef</span>; sitzt dem <strong>Institut f&#252;r Bagonalistik</strong> vor; h&#228;lt Vortr&#228;ge in mehreren Sprachen, von denen keine heil und unversehrt im Einsatz kommt; unterst&#252;tzt Untragbares, in dem er es nicht weiter leitet; simuliert den typischen Politiker, der im wirklichen Leben nicht einmal als Bauernf&#228;nger geeignet w&#228;re; G&#246;nner der Freiheit;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Sir Richard P. Goldzwer</span>g</strong> — <span style="text-decoration: underline;">das Finanz</span>g<span style="text-decoration: underline;">enie</span>; Kosmopolit; sorgt f&#252;r ein dickes <strong>Sollte-Haben-Konto</strong>, denn „<em>Dispositionskredit regiert die Welt“</em> – sagt Onkel <strong>Richi</strong> – <em>„sogar in jenem Fall, in dem das Institut rein prophylaktisch gepf&#228;ndet wird“</em>, so st&#252;rzt er sich in Einnahmen, die der H&#246;he der Ausgaben kaum das Geld reichen k&#246;nnen; genie&#223;t erhobenen Beistand; ist moralisch nicht belastbar;</p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Dr. Nikotte Zwo</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Emi</span>g<span style="text-decoration: underline;">rant</span>; sch&#252;chtern und unsicher, scheut die &#214;ffentlichkeit und verabscheut ihre Meinung <em>(sie sei das Machtgef&#252;hl der Mittelm&#228;&#223;igkeit)</em>; besitzt Eigenschaften, die mit der Zeit alte Komplexe ersetzten; enorme Belesenheit v&#246;llig zweckloser Dinge; bleibt seltener sachlich als er sonst ordentlich ist; tauscht handgeklopfte Spr&#252;che gegen Akkordeon; unverheiratet; hat Beziehungen zum Friedhof;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Salvatore Patata</span></strong> —  <span style="text-decoration: underline;">der Filou</span>; hat alle Jubeljahre Krummes versucht, m&#246;chte aber vorwiegend korrupt sein – leider ist noch keiner auf die Idee gekommen ihn zu schmieren; sein Gewissen bleibt unangetastet weil kaum ben&#252;tzt; schreibt Kommentare im Sinne der geraden Linie – ist aber durch und durch &#252;berzeugter Querdenker; einige Fernsehauftritte und h&#228;ufiger blo&#223; Tritte; Spitzenverschwender;<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;"> Nicolai Sarafov</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Macher</span>; Pfeifenheini; unberechenbar wie jeder, der in keinem leibeigenen Verh&#228;ltnis involviert ist; seinerseits gibt es keinen Vertrauensverlust zu vermerken, denn sein Vertrauen wird kaum vergeudet: er macht alles, was einfach zu tun ist, auch wenn vieles verkompliziert gestaltet werden muss, um dem <strong>Bago</strong> seine Priorit&#228;t auf dem Markt der Unsinnigkeiten zu verdeutlichen; horcht auf, wenn Jazz erklingt; zwei Kinder von einer Frau;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;"> Ol</span>g<span style="text-decoration: underline;">a </span></strong>— <span style="text-decoration: underline;">die Bodenzust&#228;ndigkeit</span>; raucht; auch wenn keiner zuh&#246;rt ist ihr kaum nach Schweigen zumute; aus Olga sprudeln reine Vernunft und wackelfreie Logik einer parkettgebundenen Frau, die wei&#223; wo es lang geht, wenn sie den Besen ergreift; das Institut ist f&#252;r Olga sakrosankt und mit Bago verkehrt sie per DU; gesellige Witwe; ihr Gulasch ist eine Kanone;</p>
<h2></h2>
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<h2><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">oxicon</span></em></strong></h2>
<p><strong>*ESTAGONIE</strong> ——— <em><span style="text-decoration: underline;">(Folgewort, assoz. Bgrf.,ff/Lt-Drs. <strong>13/7972</strong> v. 31.2.92. IfB)</span></em></p>
<p style="padding-left: 120px;">
<p style="padding-left: 120px;">
<p style="padding-left: 120px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1/</span></strong>Dr&#252;ckt diejenige Stimmung einer <strong>Estagonie</strong> aus, die vergleichbar in abgefassten Protokollen die Geister besch&#228;ftigt; <em>(wie damals der Mensch, beinahe noch ein wei&#223;er Fleck, sich pers&#246;nlich zu R&#228;tsel wurde)</em>. <strong><span style="text-decoration: underline;">2/</span>E.</strong> <strong>kann jede Bezeichnung sein, deren Erkl&#228;rung Verwirrungen offen l&#228;sst, aber keine zu.</strong> <strong><span style="text-decoration: underline;">3/</span></strong>Langgestreckter Ersatz f&#252;r Worte, die sich bedeutend anh&#246;ren, wobei erhebliche Zweifel bestehen, ob der Anwender wei&#223;, was sie bedeuten; durch die Benutzung des Wortes <strong>E</strong>. erreicht man im Gegenzug die Gewissheit, dass der Gespr&#228;chspartner es auch nicht kennt. <strong><span style="text-decoration: underline;">4/</span>Estagonalit&#228;t – </strong>Geschmackloser Ersatz f&#252;r den vom Original abgeleiteten Spruch: <em>„Du sagst mir was du hast und ich sage dir was ich davon bekommen werde.“ </em><strong><span style="text-decoration: underline;">5/</span></strong>Oft bedeutet <strong>E.</strong> gar nichts, es sei denn man will es nicht wahr haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F12%2Fbafiosi-11-der-vorstand%2F&amp;title=Bafiosi%20%26%238217%3B11%E2%80%93%20DER%20Vorstand" id="wpa2a_6"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf ein Wort!</title>
		<link>http://bago.net/2011/11/auf-ein-wort/</link>
		<comments>http://bago.net/2011/11/auf-ein-wort/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeiner Bagonalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ein Wort! Anfang und Ende sind keine Routine Zwischenbilanz Semiradikaler R&#252;ckblick Inspektion ob der Richtigkeit Angebrachte Wiederholungen &#160; QI (BF)2 34 &#60;Selbst, Kritik und Konsequenzen&#62; &#160; Ansto&#223; Zugegeben, wir halten uns bevorzugt nicht an die exakten Bedeutungen mancher W&#246;rter. — Das hei&#223;t noch lange nicht, dass wir ihre Schreibweise ignorieren. Oder haben wir etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
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<div id="attachment_814" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://bago.net/uploads/2011/11/Collagen-11.jpg"><img class="size-medium wp-image-814 " title="Collagen-11" src="http://bago.net/uploads/2011/11/Collagen-11-600x584.jpg" alt="" width="600" height="584" /></a><p class="wp-caption-text">Der November</p></div>
<h1><span style="text-decoration: underline;">Auf ein Wort!</span></h1>
<h2>Anfang und Ende sind keine Routine</h2>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>Z</strong>wischenbilanz</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>S</strong>emiradikaler R&#252;ckblick</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>I</strong>nspektion ob der Richtigkeit</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>A</strong>ngebrachte Wiederholungen</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>I </strong>(BF)<sup>2</sup> <strong>34</strong> &lt;<em>Selbst, Kritik und Konsequenzen</em>&gt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ansto</span>&#223;</em></strong></p>
<p><strong>Z</strong>ugegeben, wir halten uns bevorzugt nicht an die exakten Bedeutungen mancher W&#246;rter.</p>
<p>— <em>Das hei&#223;t noch lange nicht, dass wir ihre Schreibweise ignorieren. Oder haben wir etwa  Sprachst&#246;rungen verursacht?</em></p>
<p><strong>I</strong>n unseren Schriften g&#228;be es Texte, als w&#228;ren diese Stiefkinder der Vernunft. Die Darlegungen w&#228;ren verkompliziert, die Botschaften nebul&#246;s und der ganze Bagonalismus sei nicht transparent genug.</p>
<p>— <em>Wer ist der verhinderte Brillentr&#228;ger?</em></p>
<p><em>(Apropos</em><strong>: Transparenz an sich ist dem Durchschauen nicht sein Durchblick</strong><em>./Anm. d. bagosophischen Abt. des Inst. f. Bagonalistik, MUC &#8211; Maxvorstadt).</em></p>
<p><strong>A</strong>lso wir seien dies und w&#228;ren jenes, nur nicht dem Volke richtig angepasst. Da marschieren sie schon: z.B. <strong>Otto</strong>, der nicht ganz normale Verbraucher; <strong>Max</strong>, der ausgemusterte Mann; <strong>Hans</strong>, der von Gl&#252;ck reden kann, wenn er nicht &#252;bers Ohr gehauen wird; — und &#252;berhaupt w&#228;ren da all die nicht ber&#252;cksichtigt, die hart f&#252;r deren Wohlstand arbeiten m&#252;ssen …— rufen wir doch gleich: <strong><em>„Es lebe die Revolution!“</em></strong> …— und alles Lebenswerte wird den Bach runter st&#252;rzen, wie schon so oft zuvor.</p>
<p><strong>A</strong>llerdings verh&#228;lt sich all dies ein klein wenig anders. <strong>Der Kampf…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>HALT!</strong></h1>
<p><strong>D</strong>a drehen einem die Ideen durch, wenn man den Gedanken verliert.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">H</span></strong><span style="text-decoration: underline;">ier entlan</span>g<span style="text-decoration: underline;">, bitte:</span></p>
<p><strong>D</strong>as Buch <strong>„Eleganter Unsinn“</strong> von <strong>Alan Sokal</strong> und <strong>Jean Bricmont</strong> ist ein zutiefst „bagonalistisches“ Buch (<em>sollten die Autoren jemals etwas &#252;ber Bagonalismus erfahren haben).</em></p>
<p>„Eleganter Unsinn“<em> ist eine </em>„<strong>Abrechnung mit dem imposanten Jargon und der arroganten Gelehrsamkeit der postmodernen Philosophie, die ein erschreckendes Faktum verbergen:</strong> <strong><em><span style="text-decoration: underline;">Der Kaiser ist nackt!</span></em></strong>“.</p>
<p><em>(Eigentlich geht es im Buch darum, wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften missbrauchen, um die Leute zu beeindrucken, die sich auch gleich massenweise davon beeindrucken lassen. Letzteres zur Folge w&#228;re die Drangsalierung des Geistes und die weitere Verbl&#246;dung der Massen.</em></p>
<p><strong>D</strong>ie Frage ist — <strong>welche sozialneidische Aufwieglereivereinigung davon profitiert?</strong></p>
<p><strong><em>D</em></strong><em>ie „Koryph&#228;en“ prallen in ihren Ver&#246;ffentlichungen und Vortr&#228;gen mit Wissen, von dem sie peinlich wenig besitzen</em>.<em> So quasi prangern die Verursacher des Buches alle die Wichtigtuer an, die viel reden und nichts dabei sagen. Obwohl wir, ausgerechnet an dieser Stelle, die Sache ein wenig zu knapp behandeln, nehmen wir dennoch die Autoren und ihr Werk ernst <strong>und beim Wort</strong>. Alles weitere steht im diesen mutigen – leider nur antiquarisch zu beschaffenden Buch – worin einem Zusammenh&#228;nge und aufgef&#252;hrte Zitate geduldig erkl&#228;rt werden. Andersrum w&#252;rde man diese auch mit zwei Universit&#228;ten kaum verstehen)</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Selbst</span></em></strong></p>
<p><strong>E</strong>s w&#228;re recht peinlich sich mit den oben zitierten<strong> </strong>Titanen des Denkens zu messen. Diese Gr&#246;&#223;enordnung ist f&#252;r Vollprofis reserviert. Da wir aber immer wieder in suspekten Gedanken versinken, sind wir in der Lage manch gemeinsame Wellenl&#228;ngen zu empfangen, die uns davor bewahren, in der Vereinsamung des eigenen Tuns zu ertrinken. Heilsam ist auch, wenn man aus der Kritik an anderen, Aspekte der eigenen Arbeit als M&#228;ngel erkennt.</p>
<p><strong>S</strong>elbstkritik ist gut, aber Konsequenzen sind besser. Wir ziehen daran. Behutsam.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wo</span>g<span style="text-decoration: underline;">e</span>g<span style="text-decoration: underline;">en sind wir da</span>f<span style="text-decoration: underline;">&#252;r?</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>as hei&#223;t:<strong> Man soll etwas erschaffen, um dadurch dagegen sein zu d&#252;rfen, wogegen man glaubt sein zu m&#252;ssen. </strong>Nachdem alle ISMEN aus Kunst, Politik, Gesellschaft etc. in Schubladen ihren Platz zugeordnet bekommen haben, beschlossen wir, unsere eigene Schublade zu er&#246;ffnen, damit unsere Bem&#252;hungen <em>(Werk)</em> nicht st&#228;ndig in die falsche Kiste hineingezw&#228;ngt werden. Daraus entwickelte sich allm&#228;hlich ebendarum der Bagonal<strong>ismus</strong>, womit wir glauben dagegen <em>(wogegen wir immer daf&#252;r sind)</em> sein zu d&#252;rfen, solang der Bago hervorbringend und schaffend ist.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wie war das im Anfang, als zuerst das Wort da war?</span></em></strong></p>
<p><strong>U</strong>nsere Satzung zur Gr&#252;ndung des <strong>Instituts f&#252;r Bagonalistik</strong> im Jahre <strong>1986</strong> besagt im dritten Hauptsatz folgendes: „Die Aufgabe des Instituts ist es, Konditionen zu schaffen, die zur Pflege des BAGONALISMUS beitragen, <strong>insbesondere tr&#228;gt das Institut Sorge daf&#252;r, durch seine T&#228;tigkeit den Verlust an Heiterkeit zu reduzieren.</strong>“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>W</strong>ir sind <strong>Bagonalisten,</strong> hei&#223;t es! Was auch immer dies sein soll. Aber es sollte sein! Allm&#228;hlich haben sich <strong>Bago, Bagonalismus, Bagonalistik, Bagosophie, bagonal, Bagonalit&#228;ten</strong> emanzipiert. Mit Bedeutungen geladen, erreichten diese phonetischen Buchstabenkombinationen den Status von Begriffen, die wir ja anf&#228;nglich als neue W&#246;rter kreiert haben, <strong>um uns dadurch &#228;u&#223;ern zu k&#246;nnen</strong>. Folglich widmeten wir uns einer <span style="text-decoration: underline;">limitierten &#214;ffentlichkeit</span>, in welcher wir hofften bestimmte Eigenschaften anzusprechen, die uns die Illusion nicht rauben h&#228;tten k&#246;nnen, unser Bem&#252;hen sei keineswegs albern.<em> (Wir sprechen von Eigenschaften wie Humor; Verst&#228;ndnis f&#252;r das Absurde; Spa&#223; ans Paradoxe; Sprachwitzgenuss; Geringsch&#228;tzung von Dummheit; Mittelm&#228;&#223;igkeitsvermeidung und so weiter)</em>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>D</strong>as innere Bed&#252;rfnis, den <strong>Bagonalismus</strong> zu berufen, f&#252;hrte uns zu der Erkenntnis, dass der Bagonalismus keine blo&#223;e Erfindung sein kann, sondern sich schon immer selbst mit <strong>Wort, Bild, Klang</strong> verraten hat, und in der Tat seit Ewigkeiten <strong>IST</strong>. Mit seiner <strong>Berufung</strong> haben wir in auch <strong>getauft</strong>, da es bislang keine Bezeichnung f&#252;r den <strong>Bagonalismus</strong> gab. Danach hie&#223; es ihn als kreativer Beitrag zur Bew&#228;ltigung vom Absurden und zur St&#228;rkung des Selbsterhaltungstriebes des Geistes zu veranschaulichen und entsprechend einzusetzen.</p>
<p>F&#252;r den Anfang schien dies ausreichend, um zu beginnen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Also, wie war das noch ein mal?</span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>ir <em>(einer von uns)</em> sind <em>(ist)</em> in Sofia / Bulgarien aufgewachsen. Das Vergn&#252;gen hatte <em>ich</em> w&#228;hrend der kommunistischen &#196;ra, in der die geistige Deformation eines Volkes vollbracht wurde. <em>(Unter g&#252;nstigen Umst&#228;nden k&#246;nnte der Schaden nur durch h&#228;ufigen Generationswechsel behoben werden.) </em></p>
<p><strong>U</strong>nd doch, und dennoch! Mit oft recht skurrilen Mittel haben es kleinere Freundeskreise relativ erfolgreich geschafft den reichhaltigen Unterdr&#252;ckungsmethoden auszuweichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>o bin ich in einer intellektuell-k&#252;nstlerischen Mitte, in der Umgebung von Menschen aufgewachsen, die sich einer eigenen, fortw&#228;hrend kreierenden Sprache bedienten, um von den Spitzeln nicht verstanden zu werden. Das war ein Riesenspa&#223;, den sie untereinander hatten, als sie alles Verbotene aussprechen konnten<em> (zum Trotz Damoklesschwert)</em>. Sie bedienten sich allerlei Wortspiele, Zweideutigkeiten, Neologismen, pseudogelehrtem Jargon und komischer Grammatik, wenn erforderlich. Es kursierten noch etliche Scherze zwischen den Zeilen. <em>(Dennoch musste mein Vater wegen eines <strong>Witzes</strong> f&#252;r zwei Jahre hinter Gitter).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Gezo</span>g<span style="text-decoration: underline;">ene Konse</span>q<span style="text-decoration: underline;">uenzen</span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>enn also diese Menschen auf diese Weise geistig &#252;berlebt haben, <strong>dann ist das Spiel mit der Sprache ein sehr wohl legitimes Mittel gegen totalit&#228;re Entm&#252;ndigung.</strong> Diese Methode verdient Beachtung auch dann, wenn der Wortschatz maltr&#228;tiert w&#228;re. Alles weist auf eine kreative Bew&#228;ltigung absurder Situationen hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>I</strong>n der Bagonalistik und Bagosophie macht sich die Verwendung fachgebundener Begriffe anderer Gebiete bemerkbar. Das Fach selbst wird hier nicht verletzt. Vielmehr sollten diese Begriffe die bagonalistische Absicht unterst&#252;tzen, <strong>Assoziationen wecken</strong>, die den Inhalt der Aussage mitziehen sollten. <strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>D</strong>ie Hintergr&#252;ndigkeit sonstiger Neologismen – <em>(die alle im <strong>Bagoxicon</strong> an und f&#252;r sich erkl&#228;rt werden) – </em>basiert auf unserem Unverm&#246;gen f&#252;r das jeweils betreffende Ph&#228;nomen ein <strong>echtes</strong> Wort zu finden. Bedenklich ist hier die Tatsache, dass der DUDEN nicht mitmacht. So werden wir gezwungen auf eigene Begriffe zur&#252;ckzugreifen: Z.B. <strong>Butaforie, Interpr&#228;kativit&#228;t, Konterheit, Estagonie</strong> etc.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>E</strong>igentlich sind die bagonalistischen Wortkreationen pr&#228;zise, da sie sich nicht an den bockbeinigen W&#246;rtern orientieren, jedoch im Sinne derer Bedeutungen handeln. Z.B. wenn wir das Wort <strong>„linear“</strong> anwenden, so ist das kein mathematischer Begriff mehr, sondern ist das <strong>„lineare Denken“</strong> <em>(unseres Erachtens)</em> eine fantasielose Beharrlichkeit. <em>(Auszug aus <span style="text-decoration: underline;">De</span>f<span style="text-decoration: underline;">inition</span></em><span style="text-decoration: underline;"> <strong>39</strong></span>: „<em>Der Bagonalismus erscheint als die Metapher einer Methode, wodurch die Logik des <strong>linearen Denkens</strong> &#252;berwunden wird</em>…“).</p>
<p><strong>A</strong>n weiteren Beispielen fehlt es sicherlich nicht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>W</strong>egen mutma&#223;licher Kopfarbeit werden wir jetzt aufh&#246;ren BAGO zu erkl&#228;ren, der eigentlich offensichtlich sein sollte: Der Bagonalismus an sich ist eine <strong>„undefinierbare Klarheit“</strong> <em>(deswegen mehr als 150 Definitionen)</em> und angesichts der Gefahr in gleiche Banalit&#228;t zu verfallen, wenn Binsenwahrheiten in unverst&#228;ndliche Gelehrsamkeit verkleidet werden, bleiben wir trotzdem dabei, <strong>die Logik mit ihren Mittel zu umgehen</strong>; bleiben wir der <strong>„indirekten Deutlichkeit“</strong> zugetan, um Klarheit und Deutlichkeit im Bagonalismus zu bewahren.</p>
<p><strong>D</strong>as <strong>BAGO</strong>–<em>DING</em> definiert ein <strong>Konzept</strong> und nicht eine Entit&#228;t.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Nachschla</span>g </em></strong><em>(oder wird das heute<strong> Bonus </strong>genannt?)<strong></strong></em></p>
<p><strong>Z</strong>um Schluss von Q<strong>I </strong>(BF)<sup>2</sup> <strong>34</strong> bieten wir einen f&#252;r sich stehenden Satz der ersten Stunde an. Dieser Satz kommt ohne Fremdw&#246;rter zurecht, was nicht hei&#223;en soll, dass hier jemand klein beigibt.</p>
<h2 style="padding-left: 60px;">Eigentlich kommt es auf den Extrakt sch&#246;pferischer Wandlungen an, die auf Verdacht und Gedeih die Verderblichkeit menschlicher Liebensw&#252;rdigkeiten nicht unmotiviert unser aller Klatschbestand auszuliefern bem&#252;ht sind.</h2>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F11%2Fauf-ein-wort%2F&amp;title=Auf%20ein%20Wort%21" id="wpa2a_8"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Quo vadis, Bago?</title>
		<link>http://bago.net/2011/10/quo-vadis-bago/</link>
		<comments>http://bago.net/2011/10/quo-vadis-bago/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 14:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ballastung der Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Quo vadis, Bago? Von Anfang der Vergangenheit bis JETZT QH (BF)2 33 &#60;permanente Farce&#62; &#160; Also wohin vadis, BAGO, wenn Du gehst? Vorwort Die Antwort wird wohl dies und das sein, und das ist auch wieder nicht dies und ist nie das, was man zu wissen glaubt, es sei denn, man glaubt daran, was man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_772" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://bago.net/uploads/2011/10/Quo-vadis-Bago.jpg"><img class="size-medium wp-image-772 " title="Quo-vadis-Bago" src="http://bago.net/uploads/2011/10/Quo-vadis-Bago-600x517.jpg" alt="" width="600" height="517" /></a><p class="wp-caption-text">Die Unsch&#228;rfe des JETZT</p></div>
<h1>Q<span style="text-decoration: underline;">uo vadis</span>,<span style="text-decoration: underline;"> Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">o?</span></h1>
<p>Von Anfang der Vergangenheit bis JETZT</p>
<p>Q<strong>H</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>33</strong> &lt;<em>permanente <strong>Farce</strong></em>&gt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Also wohin vadis,</span> BAGO<span style="text-decoration: underline;">, wenn Du </span>g<span style="text-decoration: underline;">ehst?</span> </strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Vorwort</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie Antwort wird wohl dies und das sein,</p>
<p>und das ist auch wieder nicht dies und ist nie das,</p>
<p>was man zu wissen glaubt, es sei denn, man glaubt daran, was man nicht wei&#223;.</p>
<p><em>(Im groben und ganzem weist obige <strong>Frage</strong> auf Unsch&#228;rfe. Ihre Handhabung entspinnt sich im akademischen Bereich der Angelegenheit, sowohl sie auch dem Bekenntnis der experimentellen <strong>Bagonalistik</strong> nachsteht).</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U</strong>nsere Forschung beginnt mit der Feststellung, dass <strong>Etwas</strong>, heiter und gelenkig, dennoch auf dem rechten Weg ausharrend, manchen auf die Nerven gehen kann.</p>
<p><strong>Woran das liegt? </strong></p>
<p><strong>Z</strong>wecks dekorativem Ausschm&#252;cken zweidimensionaler Portraits, w&#252;rde <strong>Etwas</strong> an &#246;ffentlichen Fl&#228;chen kleben und legitim wirken. Aber gemeintes <strong>ES</strong> ist keine Schminke. <strong>ES</strong> kreierte eigene Unberechenbarkeit, ist unfassbar und somit suspekt.</p>
<p><strong>E</strong>s wird gemunkelt <strong>Bago sei los</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Au</span>s<span style="text-decoration: underline;">f&#252;hrun</span>g<span style="text-decoration: underline;">en und Beleidi</span>g<span style="text-decoration: underline;">un</span>g<span style="text-decoration: underline;">en</span></em></strong></p>
<p><strong>B</strong>edienen wir uns allerhand glaubw&#252;rdiger Untersuchungen, wonach ein stetiges Wachstum der bagosophischen Influenz schon bei <strong>mehreren %</strong> der W&#228;hler zu beobachten sei. Zumindest im Geringsten sind diese Ergebnisse kaum der &#214;ffentlichkeit bekannt gemacht worden.</p>
<p><strong>Warum?</strong> Weil die Meinung der &#214;ffentlichkeit selten aus der Peinlichkeit einer Bagonalit&#228;t hinaus erwachsen vermag. Dar&#252;ber kann die &#214;ffentlichkeit nicht informiert werden. Anderenfalls m&#252;sste, ihrer Meinung nach, zugegeben werden, dass diese Meinung unzul&#228;nglich sei. Wiederum tr&#228;gt die Bagosophie die Last, Pflicht, Spa&#223; und Verantwortung daf&#252;r, den Gehalt der &#246;ffentlichen Meinungen zu definieren und somit der &#214;ffentlichkeit zu unterbreiten. Aus der festgestellten Diskrepanz entsprie&#223;t das oben erw&#228;hnte Wachstum der besser Fundierten. Also, bei den 2% haben Bauernf&#228;ngereien keine Chancen mehr.</p>
<p><strong>I</strong>mmer hin!</p>
<p><strong>A</strong>llerdings bringt die Vonzeitzurzeitschrift FRAGMENTE eine, von ehedem apokryphen Studie diesbez&#252;glich, die folgendes Zitat <em>(Auszug)</em> beinhaltet:</p>
<p><strong><em>„…das Unfassbare feststellen (jedoch nicht denunzieren was noch an weichen Stellen das Herantasten fasst), mutet an, dass sich bagosophische Form des grellen Scheins wegen formt. Das Rampenlicht versch&#228;bigt sich sogleich, wenn der Schatten angezeigt wird und was da ersichtlich bleibt, greift tief im Wirrsing der Geschichte ein, peinlicher als je zuvor…“</em></strong></p>
<p><strong> F</strong>reilich stellt jeder Punkt im Universum die unendliche <strong>Mitte</strong> dar. Bago ist vor Ort. Seine Pr&#228;senz bewirkt ein am&#252;santes Bild des Standpunktes: An der Spitze des Universums thront das Zentrum in dessen Brennpunkt sich gew&#228;hlte Sch&#246;pfung zu wissen glaubt. Dementsprechend, lassen sich Unmengen an <strong>Bagonalit&#228;ten</strong> produzieren. W&#228;re es nicht so, w&#252;rde sich Bago verdr&#252;ckt haben.</p>
<p><strong> D</strong>as verkalkte Ged&#228;chtnis des historischen Erbgutes verschleiert Prometheus’ Anstrengungen aus Leuten Menschen zu produzieren. Dennoch wird daraus ersichtlich, dass sich schon damals Bago unter die G&#246;tter mischte, um auf deren Kapriolen zu reagieren. <em>(Reagieren ist gut –sichtbar machen ist besser)</em>. Diese mythologische Zeit markiert auch die Infizierung der Menschen mit dem Virus der All&#252;ren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Schaukasten im historischen Museum</span></em></strong></p>
<p style="padding-left: 120px;"><strong>Bago</strong> ersann den Spiegel der Parodie in dem sich ISMEN zu IDEOLOGISMEN tot reflektieren. <strong>Dem nicht genug</strong><em>: In diesem Spiegel erblickt man die Schattenseite der Sonne; dort schmiert Gott den Teufel und der Teufel schmiert ihm eine; Eva weigert sich Adams Rippchen zu sein; „das unbefleckte Empf&#228;ngnis“ offenbart eine Farce verstockter Widersinnigkeit; es defilieren die pyromanischen Gel&#252;ste und die verachtenswerte Argumentation der Inquisition vorbei; Mythen und Legenden passieren, denen grausame Massaker, Ungerechtigkeiten, Gier, Eifersucht, Macht und Null Sagenhaftes zu Grunde liegen; die polierte Oberfl&#228;che verr&#228;t uns das Getue und das Durchwursteln der Inkompetenz auf dem langen Marsch durch die Instanzen; es drohen die Dogmen des dialektischen Surrogats aus den Marxianischen Chroniken; das Nachgeschw&#228;tz der Funktion&#228;re versiegt in verdrie&#223;lichen Parolen. Im Bagos Spiegel tauchen verkl&#228;rte Trojanische Pferde auf – symbolisch f&#252;r den glorifizierten Betrug; eine Milliarde Kerzen weisen auf die genarrten Opfer von globalen L&#252;gen selbsts&#252;chtiger Cliquen;…und noch und noch und so weiter, w&#252;rden wir dabei die TV-Werbung vergessen haben.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Der Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">o </span>g<span style="text-decoration: underline;">eht um!</span></em></strong></p>
<p><strong>B</strong>ago glaubt nicht an Gerechtigkeit, aber er ist auch kein Apostel des Ernstes. Logisch? Die Ernsthaftigkeit seines Erscheinens definiert sich nicht durch den Ernst als solchen. Bago ist ein bagonalistischer Spiegel in dem sich die L&#228;cherlichkeit und die Peinlichkeit der historischen und gegenw&#228;rtigen Bagonalit&#228;ten reflektieren.</p>
<p><strong> U</strong>nd das w&#228;re nicht alles, was ihm zu entscheiden &#252;berlassen wird. Bago entsteht w&#228;hrend man dem eigenen Geist die Entscheidung  &#252;berl&#228;sst, ob dieser &#252;berleben will. Wenn <strong>JA</strong>, steuert das Institut f&#252;r Bagonalistik eine extreme Alternative hierbei: So soll sich trotzdem der Geist anstrengen Bago festzustellen; <strong>den Bagonalismus definieren</strong>. Es m&#252;ssen eigene Gedanken im bedr&#228;ngten Verstand garen. Dann ist Bago da, falls angekommen.</p>
<p><strong>Z</strong>ugegeben, dass uns die Wissenschaft &#252;ber neue Erkenntnisse informiert, die &#252;ber Banalit&#228;ten hinausreichen, wenn es hei&#223;t <em>(z.B.)</em>, die archaische Erde sei nicht mehr flach. Ein <strong>Verzicht</strong> auf zentrale <strong>Stellung</strong> aber ist nicht altert&#252;mlich genug und kommt auch deshalb nicht in Frage. <em>(Wir sprachen vom Universum, das sich ums EGO dreht)</em>. <span style="text-decoration: underline;">Zum Beispiel </span><strong>weder</strong> dass beliebige Politiker mit ihren Aufgaben zurechtkommen w&#252;rden <strong>noch</strong> kommt es einem Beispieltr&#228;ger in den Sinn seine Stellung wegen Unf&#228;higkeit aufzugeben. In diesem Fall spricht man von unterbelichteter Kompetenz im Dienste &#252;berbelichteter Ambition. Es existieren dummerweise viele Beispiele dieser Art und alle befinden sich in der eigenen <strong>Mitte, </strong>in der vorwiegend Verhinderte Behinderte zu f&#246;rdern pflegen.</p>
<p><strong>S</strong>oweit &#252;ber Macht der Mittelm&#228;&#223;igkeit.</p>
<p><strong> E</strong>rgo, wir observieren dar&#252;berhinaus auch Unterbelichtungen angesichts ihres Schwebens im Rampenlicht, die sich als in Geheimnis geh&#252;lltem R&#228;tsel pr&#228;sentieren. Bago h&#228;lt sich mit Vorliebe hinter den Kulissen auf<em>,</em> als ob sein Spiegel Requisit w&#228;re, und stellt abermals fest, dass die observierte Kopie der <strong>Kopie g&#228;hnender Leere keine Reflexion hergibt </strong><em>(das soll auch bei Vampire vorkommen)</em>. Im Verborgenen kundgibt sich abgezielte Schlagzeile: MEI, WAS HABEN WIR DA GELACHT!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Konterheit</span></em></strong></p>
<p><strong>A</strong>n diese Stelle bekommen wir es mit der KONTERHEIT zu tun. <em>(Die mittelm&#228;&#223;ige Meinung reagiert bevorzugt mit Konterheit)</em>.</p>
<p><strong> H</strong>ier setzen wir luzides ein, um die Problematik zu beleuchten: Die<strong> Konterheit an sich </strong>ist ein Begriff jenseits seiner selbst, der das verloren zu haben scheint, was er niemals besessen hat. Die daran angekoppelte <strong>Ansichtssache</strong> findet das Vermisste dort, wo sie selbst nichts zu suchen hat. Die Erkenntnis aus dem Schl&#252;sselloch sei zwar unadelig, erfreut sich aber enormer Beliebtheit wo immer es an W&#252;rde mangelt. Die Konterheit kann man leider nicht abw&#228;hlen, aber auch kaum verbergen. Sie ist eine Mentalit&#228;tskatastrophe. Erfreulicherweise taucht die Konterheit nicht als Diesel auf, wenn sich Bago auf dem Weg nach mehr Licht begibt. <em>(„<strong>Mehr Licht!“</strong> ist eine verj&#228;hrte Bestellung, obwohl keinesfalls anachronistisch).</em></p>
<p><strong>D</strong>ie lange Weile einer Konterheit gestaltet sich aus der Dauer der Evolution. Jedes Entstehen f&#252;gt sich in die Vielfalt des bis dahin Entstandenen. Allerdings bleiben die Massen gleichartig. Diese Art ist eben langweilig. W&#252;rden wir uns die m&#252;hsame Geschichte der Evolution vor Augen f&#252;hren, decken wir auf, wie wurzelstur die Konterheit von Anbeginn aus den Massen entkeimte. Konterheit ist der erhabene Teil der Mentalit&#228;t der Masse; des Mobs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Sich in ei</span>g<span style="text-decoration: underline;">ener Ausle</span>g<span style="text-decoration: underline;">un</span>g<span style="text-decoration: underline;"> verstei</span>g<span style="text-decoration: underline;">en</span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>ir vermuten, dass sich die Zukunft nicht so schnell ausdehnen kann, wie Bagos Vergangenheit w&#228;hrenddessen zugenommen hat, dennoch hegen wir die Hoffnung, dass die Evolution noch nicht abgeschlossen ist.</p>
<p><strong>Welche Beunruhigung liegt dem zu Grunde?</strong></p>
<p><strong>B</strong>ei der Beobachtung der Gegenwart ergibt sich, <em>(in diesem Punkt, wo sich das JETZT blitzartig zu Verfl&#252;chtigen beliebt)</em>, dass eine <strong><em>„gewisse Unsch&#228;rfe in Relation zur eventuellen Verz&#246;gerung im Verlauf der Geschichte“</em></strong> eintreten k&#246;nnte. <span style="text-decoration: underline;">Das hei&#223;t</span>, wir haben nicht rasch genug aus Unsch&#228;rfe, Relation, Verz&#246;gerung, Verlauf und Geschichte gelernt <em>(siehe auch Vorwort, obgleich dies wenig hilfreich sein w&#252;rde)</em>. Die <strong>Toleranzspanne</strong>, <em>(der verschwommene, wei&#223;e Fleck in der Geschichtsschreibung, der uns die Chance einr&#228;umt, darin mehr Intellekt zu evolutionieren)</em>, d&#252;rfte reichen, um aus den Fehlern der Vergangenheit zuk&#252;nftig zu partizipieren, <span style="text-decoration: underline;">es sei denn</span>, die dabei erm&#246;glichten Ausdehnungen des Geistes w&#228;ren mit der Vernunft zu erfassen. Obzwar eine universelle Dimension eigentlich gar nicht befugt sein sollte, alles in einem und zwar gleichzeitig mit <strong>Dummheit</strong> auszustatten, haben wir es stets mit den G&#246;ttern zu tun, die vergebens ihre Allgegenw&#228;rtigkeit beklagen.</p>
<p><strong> Quantitative Anh&#228;ufungen von Vergangenheit f&#252;hren zu qualitativen Ver&#228;nderungen in der Zukunft </strong><em>(frei nach Hegel).</em> Das befl&#252;gelt Bago auf dem Weg dahin, gewisserma&#223;en aus den Ver&#228;nderungen mehr Qualit&#228;t zu organisieren. Aber der <strong>Unpunkt</strong> der Gegenwart ist sehr wohl existent und repr&#228;sentiert das flatterhafte JETZT in dem, <em>wie immer und g<span style="text-decoration: underline;">erade </span>j<span style="text-decoration: underline;">etz</span></em><span style="text-decoration: underline;">t</span> die <strong>Konterheit</strong>, gleich einer inkontinenten Motte im Gewebe der Historie fungierend, auch die Gegenwart zersetzen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>D</strong>ie <strong><em>Allgemeine Zeit Schrift</em></strong> berichtet von Beamtenbeleidigung. Zugleich bezeichnet sie das Ph&#228;nomen als <strong><em>„…ein ausgemachter Birnstich in die Gezwitterung des Weges, der Gestern und Morgen das JETZT belastet…“</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Beschwichti</span>g<span style="text-decoration: underline;">un</span>g</em></strong></p>
<p><strong>W</strong>ahrscheinlich kann man es heutzutage kaum fassen <em>(wenn es hei&#223;t BAGO sei unterwegs),</em> dass noch Restbest&#228;nde aus vergangenen Verhaltensinterpr&#228;kativit&#228;ten salonf&#228;hig seien. In allen F&#228;llen sorgt das <strong>Institut f&#252;r Bagonalistik</strong> daf&#252;r, dass die <strong>Konterheit</strong> in ihrem Trubel nicht so selbstverst&#228;ndlich als Wirklichkeit ausstehen kann.</p>
<p><strong>V</strong>on der Konterheit voreingenommene Gem&#252;ter, geben sich in den Medien zutiefst betr&#252;bt.</p>
<p><strong> U</strong>m mit der Bes&#228;nftigung in Unisono zu fl&#246;ten, stimmen wir uns die <em><span style="text-decoration: underline;">Definition <strong>57 </strong></span></em>ein<span style="text-decoration: underline;">:</span></p>
<h2 style="padding-left: 60px;">Im Sinne der Bagosophie verbleibt dem Bagonalismus die M&#246;glichkeit als Dichtung nachgedacht zu werden.</h2>
<p style="padding-left: 60px;"> <strong><em>D</em></strong>em Risiko des Tachos dienlich gesonnen,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>B</em></strong>ewegt sich demnach der Bago weder schnell,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>N</em></strong>och geschwind ist von N&#246;ten.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>V</em></strong>on der Erdenbremse zutiefst beschleunigt,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>B</em></strong>em&#252;ht sich Bago das Geziefere der Nacht</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>B</em></strong>ergab und auf zu &#252;berwinden.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>A</em></strong>uch, wenn Bago,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>(anders als in seichter Tiefe sinkender Taucher</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>die M&#246;glichkeiten des Ertrinkens zu pr&#252;fen beginnt)</em>,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>S</em></strong>ich dabei darauf dahin zu gelangen konzentriert,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>W</em></strong>o sein Weg zum Ziel wird des geistigen Ertragens.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>F</em></strong>&#252;rwahr sind es Deine Thesen und Prothesen Bago,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>D</em></strong>ie dahin vielleicht zum Scheitern schreiten</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>D</em></strong>em Zwiedog f&#246;rmlich auf den Fersen,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>M</em></strong>it Messer, Gabel, Schere – Luzifer dicht dahinter,</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em>I</em></strong>m Zwielicht der Konterheit erneut die Frage zu stellen:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Was geht hier eigentlich vor?</strong></p>
<p><strong>D</strong>as war der Hammer, der an Bagos lyrische Saite zupfte.</p>
<p><strong>W</strong>ir empfangen eine authentische Frequenz und definieren in Milde weiter<strong>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Definition <strong>21</strong> (zum Beispiel)</span></em></p>
<h2 style="padding-left: 60px;">Der Gro&#223;zug des Bagonalismus: Kainit&#228;t, Abelit&#228;t, Br&#252;derlit&#228;t.</h2>
<p><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Oder Definition <strong>18</strong></span></em></p>
<h2 style="padding-left: 60px;">Der Bagonalismus f&#252;hrt zum einfacheren Weg die Welt nicht mehr zu verstehen und ist gleichzeitig die Kunst diesen Weg zu meiden.</h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>ie gleiche <em>(in</em> FRAGMENTE <em>ver&#246;ffentlichte Studie)</em> dr&#252;ckt aus, dass <strong>2%</strong> der Befragten sich auf folgende Aussage prinzipiell, dennoch dichtend geeinigt haben:</p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em>„Nichts geht mehr! </em></strong></p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em>Ein Schwebestand der Niederlage des Frohsinns? </em></strong></p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em>Nun das Schweben, die sanfte Kraft der Schwere dem Willen verpflichtet und dem Fliegen vermacht… hat es ja gut gemeint, die Freiheit. </em></strong></p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Aber:</span> Der Mensch wirft sich ab als Ballast; das Schwere n&#228;hert sich dem geworfenen Schatten; &#252;ber dem eigenen springt der Mensch; im eigentlichen endet die Schwebe; so macht jeder die Fliege und die Quintessenz landet dramatisch im Kitsch.</em></strong></p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em>Das h&#228;ttet ihr wohl gerne. Wie man sich da blo&#223; t&#228;uschen kann.“</em></strong></p>
<p style="padding-left: 210px;"><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em>F</strong>aszinierend ist die Klarheit dessen, was nicht gesagt worden ist, w&#228;hrend sich das Ausgesprochene in Schwebe befindet.</p>
<p><strong> B</strong>innen Bagos Vergangenheit, w&#228;hrend seine Entstehung aufrollte und dar&#252;ber hinaus, <strong><em>(</em></strong><em>siehe<strong> Schaukasten des historischen Museums)</strong></em> erreichte <strong>ER</strong> <em>(ES)</em> sich so quasi als getreuer Tutor der Evolution zu etablieren, bem&#252;ht sich fortw&#228;hrend das Recht eines jeden auf Ungleichheit zu versch&#228;rfen und zugleich ist Bago seit ehedem ein Jugendfreund des Gottes Frau. <em>(Sie wissen ja, ohne Beziehungen reicht die Kompetenz nicht aus).</em></p>
<p><strong> B</strong>esch&#228;ftigt man sich <strong>30 Jahre</strong> lang mit dem Bagonalismus, stellt man fest, dass <strong>30 Jahre</strong> w&#228;hrenddessen vergangen sind. Nichtdestotrotzt ist das eine verschwindend kurze Zeit in Betrachtung der gesamten Dauer des Bagos, dem es gelungen ist die Menschheit in ihrer Vergangenheit bis zum heutigen Gegenwartspunkt zu begleiten. <strong>Solang der Anblick von Sch&#246;nheit den Wunsch nach Zerst&#246;rung ausl&#246;st ist Bago unterwegs. </strong></p>
<p><strong>A</strong>lles deutet darauf hin, dass auch die Zukunft ihren <strong>Bago</strong> ben&#246;tigen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Definition 1</span></em></strong></p>
<h2 style="padding-left: 60px;">Bagonalismus? – <strong>JA</strong>!</h2>
<p style="padding-left: 60px;"><em>(Hans Pfitzinger)</em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F10%2Fquo-vadis-bago%2F&amp;title=Quo%20vadis%2C%20Bago%3F" id="wpa2a_10"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tempel des Bago</title>
		<link>http://bago.net/2011/10/tempel-des-bago/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Bagoxicon]]></category>

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		<description><![CDATA[Tempel des Bago + Bagoxicon &#160; QG (BF)2 32 &#60;Ma&#223;regelnden Ansichten&#62; &#160; &#160; „Da alle Dinge zusammen eine Anzahl zu haben scheinen, welche dem Schein nach ziemlich gro&#223; erscheint, scheint das Scheinbare anscheinend zu werden, wenn man das Ausma&#223; der Gesamtheit erkennen k&#246;nnte, es sei denn…“ &#160; Noch einmal: D&#252;rfte das Scheinbare als Anscheinlichkeit erscheinen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="text-decoration: underline;">Tem</span>p<span style="text-decoration: underline;">el des Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">o</span></h1>
<h3>+ Bagoxicon</h3>
<div id="attachment_762" class="wp-caption alignnone" style="width: 433px"><a href="http://bago.net/uploads/2011/10/Tempel-des-Bago.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-762   " title="Tempel des Bago" src="http://bago.net/uploads/2011/10/Tempel-des-Bago-100x150.jpg" alt="" width="423" height="604" /></a><p class="wp-caption-text">Tempel des Bagonalismus</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>G</strong> (BF)<sup>2 </sup><strong>32</strong> &lt;<em>Ma&#223;regelnden Ansichten</em>&gt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Da alle Dinge zusammen eine Anzahl zu haben scheinen, welche dem Schein nach ziemlich gro&#223; erscheint, scheint das Scheinbare anscheinend zu werden, wenn man das Ausma&#223; der Gesamtheit erkennen k&#246;nnte, es sei denn…“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Noch einmal:</span> </em></p>
<p><strong>D&#252;rfte das Scheinbare als Anscheinlichkeit erscheinen, w&#228;re es seinem Anschein nach  zum Schein des scheinseinigen Trugbildes – dasselbe erschiene als diejenige T&#228;uschung, welche der Augenschein scheinbar kaum dem Schein allein zutrauen w&#252;rde – eine ausgemachte Vorspiegelung meineidiger Erscheinungen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>ie Bem&#252;hung, einen Wortspielknoten zu basteln, w&#228;re uns vielleicht eher gegl&#252;ckt, wenn wir es besser k&#246;nnten. Dem Unsinn des Satzes einen Sinn zuzumuten, w&#252;rde nur dann einen solchen ergeben, wenn wir ihn einfach l&#246;schen t&#228;ten. Letzteres aber assoziiert mit einer ad&#228;quaten L&#246;sung, die zur <span style="text-decoration: underline;">Zerst&#246;run</span>g<span style="text-decoration: underline;"> des Gordischen Knotens</span> f&#252;hrte. Diese arrogante Weise mit den Z&#252;gen sich selbst &#252;bersteigender Ignoranz gepaart, stellt das Bildnis der in Vorzeiten vollzogenen Barbarei dar. Der destruktive Part der Aktion, rund um die enthauptete Verknotung wurde und wird ebenso heute noch gefeiert, wenn auch der ganze Sinn der Handlung im Unsinn der Tat verborgen liegt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>N</strong>un stellt sich eine dringliche Frage:<strong> Wer hat den Gordischen Knoten gekn&#252;pft?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>essen Zerst&#246;rung erfreut sich der zweifelhaften Popularit&#228;t – eben, der Beseitigung einer l&#228;stigen Komplikation. Der sch&#246;pferische Akt der Verkn&#252;pfung war nicht gefragt. Die &#252;bereilte, ja, primitive L&#246;sung wird bis heute als Gipfel der Weisheit gepriesen.</p>
<p><strong>Der K&#252;nstler blieb verkannt.</strong></p>
<p><em>(Uns ist klar, dass der Leser den Gordischen Knoten mit dem „scheinbaren“ Satz oben nicht vergleichen sollte. Falls das der Fall, dann kann man es ihm nicht verdenken, wenn er die gleichen schnellen Ma&#223;nahmen zu ergreifen geneigt w&#228;re um den Satz zu eliminieren, wie sie damals von K&#246;nig Salomon angewandt wurden).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>A</strong>uch <strong>das Ei des Columbus</strong> ist w&#228;hrend der &#220;berlieferung in Ungenie&#223;barkeit verkommen.</p>
<p>Christophor hatte damals Leben verhindert, als er sein Ei zerschlug. Was gibt es da zu w&#252;rdigen? Das <strong>EI</strong>, diese einzelne Zelle, die dazu bestimmt ist Existieren zu erzeugen landet heute massenweise in die Pfanne, und zwar ohne den kalziumhaltigen Schutz der Schale.</p>
<p><strong>Jawohl! Leben wird verhindert </strong>– mit Messer und Gabel schon beim Fr&#252;hst&#252;ck.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>as alles geschieht in einer Zeit, in der die Menschheit nach Keime des Bestehens und Seins im Weltall forscht und die Kosmologie krampfhaft Theorien produziert, wie die sch&#246;ne alte Natur in die Pfanne zu hauen ist. Anscheinend <em>(anscheinend!)</em> gibt es da drau&#223;en diverse T&#246;pfe voller Singularit&#228;ten, wo in dem einen die Ursuppe der Sch&#246;pfung gekocht wird und im anderen die Apokalypse gereift.</p>
<p><strong>D</strong>en Dualismus haben wir uns gerade noch angew&#246;hnt und soweit die Zweisicht gefestigt, dass es so etwas gibt wie GUT und B&#214;SE, GEBURT und TOD, LAUREL und HARDY. Ohne die Existenz von Dualit&#228;t w&#252;rden wir GL&#220;CK vom GELD kaum unterscheiden k&#246;nnen.  <strong>G</strong>egenw&#228;rtig wird aber der Frieden ernsthaft gest&#246;rt: Die Erde sei nicht mehr flach, hei&#223;t es neuerdings! Nein, sie sei sogar viel mehr als rund; das Universum h&#228;tte an sich elf Dimensionen zur Auswahl, davon aber nur vier zu verstehen sind; wir seien Hologramme, die in Zeitschleifen und Wurmkurzschl&#252;ssen bis zu den Schluchten Schwarzer L&#246;cher vordringen, dort hineingeraten, enorm zunehmen und keine Zeit mehr f&#252;r nichts haben, denn diese w&#252;rde es darin auch nicht geben.</p>
<p><strong>W</strong>ie sollen wir da, sagen Sie es uns bitte, zurecht kommen, wenn alles <strong>ma&#223;los</strong> zu werden droht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">E</span></strong><span style="text-decoration: underline;">ine Abhilfe dem </span>g<span style="text-decoration: underline;">e</span>g<span style="text-decoration: underline;">en&#252;ber <em>(pro und kontra) </em>leistet das <strong>Institut f&#252;r Ba</strong></span><strong>g<span style="text-decoration: underline;">onalistik!</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Z</strong>wischen tr&#252;ber Hinsicht und fernem Durchblick kommt der Glaube ohne Wissen zurecht. Wir greifen auf archaische Mittel zur&#252;ck und bauen einen Tempel. Das <strong>EI</strong> wird kultisch zum Symbol des Lebens erhoben. Im Ernst: Das ist keine Blasphemie – wir glauben an die Sch&#246;pfung, auch, wenn Gott eine Henne sein soll.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>L</strong>aut diverser kosmologischer Mutma&#223;ungen seien im unendlichen Raum alle M&#246;glichkeiten einer Entwicklung ebenso unbegrenzt. Das hei&#223;t, dass auch das Leben unendlich viele Chancen hat, in unermesslicher Quantit&#228;t und Qualit&#228;t zu entstehen: <strong>In der Unendlichkeit ist jede nur denkbare M&#246;glichkeit irgendwo Realit&#228;t.</strong></p>
<p><strong>A</strong>us den zahllosen Geschichten des Seins im Universums w&#228;hlen wir zwei davon und als dritte f&#252;gen wir unsere eigene M&#246;chte-Sein-Geschichte dazu. Es wird das Wissen des Glaubens angewendet, n&#228;mlich, dass alle guten Dinge drei sind: Zwei f&#252;r die Dualit&#228;t und eine f&#252;r die Katz von Schr&#246;dinger. <em>(Bekanntlich schnurrte seine Katze und gleichzeitig schnurrte sie nicht).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>er Tempel besteht aus <strong>drei S&#228;ulen</strong> differierender Kulturtr&#228;ger, worauf jeweils ein entsprechend proportioniertes <strong>EI des Lebens</strong> von den Kulturen zum Tragen kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>J</strong>ede S&#228;ule ist eigentlich ein Ma&#223;stab f&#252;r sich, denn die Drei stellen drei willk&#252;rliche, somit zuf&#228;llige, dabei verschiedene Entwicklungen der Evolution dar, die sich allerdings nicht grunds&#228;tzlich von einander unterscheiden d&#252;rfen, da wir sie sonst, als das was sie vorzugeben anmuten, nicht erkennen k&#246;nnen. Dies beg&#252;nstigt unser Glauben in der Annahme, dass die feststellbare Sch&#246;pfung <span style="text-decoration: underline;">doch messbar sei</span>, wenn sie auch &#252;ber allen Ma&#223;en unberechenbar erscheint. Dieser Widerspruch greift zwar wiederum ins Unermessliche, aber in Gottes Namen schieben wir eine imagin&#228;re Konstante dazwischen und lassen dadurch den Tempel des Bagonalismus als alleiniges zweidimensionales Thema zur&#252;ck auf dieser Seite gelten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>F</strong>olglich wird hier im festen Glauben eindeutig bewiesen, dass Leben &#252;berall dort entstehen kann, wo es schon welches gibt — allerdings je nach Laune der Umst&#228;nde entwickeln sich eigenwillige Ma&#223;einheiten, welche Eier und S&#228;ulen in Daseins-Formen versetzen, die unsere Wahrnehmungen ins Leben gerufen haben. Es scheint zwar eine gewisse Einheitlichkeit zu dominieren, dennoch verh&#228;lt sich das Ma&#223; als solches, als ob es einer Unsch&#228;rferelation unterliegen w&#252;rde — sozusagen, es verschiebt sich relativ in Relation zur klassischen Annahme, dass unser eigenes Ma&#223; &#252;berall einheitlich w&#228;re und f&#252;r alles Leben gleich gilt. Man bekommt ernsthafte Zweifel an der These, dass der verkl&#228;rte Mensch das Ma&#223; aller Dinge sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>as ist ein Ding, eine Sch&#246;pfung aus der offensichtlichen Verborgenheit &#252;blicher Anma&#223;ung – die Errichtung eines Tempels zur Kl&#228;rung geistiger Ma&#223;st&#228;be: Dort, wo sich drei Parodien zur kosmischen Weisheit vereinigen, ja, da west der tiefere Unsinn der Dreieinf&#228;ltigkeit des bagonalistischen Tempels, verborgen vor der mutma&#223;lichen &#220;berheblichkeit des Menschen ein einheitliches Ma&#223; von allem darzustellen. Die S&#228;ulen zeugen von kosmischer Tr&#228;gheit, aber auch davon, dass Kultur und Sch&#246;pfung sich beherrscht zu ertragen haben und nicht wie die Zivilisation gehandhabt wird, die von der Sch&#246;pfung erst zu kultivieren ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>A</strong>nhand der Darstellung des Tempels <em>(siehe Abbildung</em>), die das Dargelegte veranschaulicht, bleibt uns nur noch die eine, wahrscheinlichste Schlussfolgerung zu formulieren:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong><span style="text-decoration: underline;">Das Ma&#223; aller Din</span></strong><strong>g<span style="text-decoration: underline;">e ist das Ma&#223; selbst!</span></strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>as Ma&#223; dieser Dinge zelebriert seine Metamorphosen in den drei von vielen m&#246;glichen Varianten kosmischer Kr&#228;fte Leben entstehen zu lassen und bleibt intakt bis zum f&#228;lligen Eiersprung. Jedes Ei sitzt auf seiner S&#228;ule getreu nach angeh&#246;rigem Ma&#223;stab und ist eigen f&#252;r die entsprechende Ma&#223;einheit zust&#228;ndig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>omit kommt auch die Frage <strong>„Wer hat den Gordischen Knoten gekn&#252;pft?“ </strong>im <strong>interprekativen</strong> Bereich der Fragestellung zur Geltung, wodurch sich diese im Zuge eventueller Zeitparadoxa selbst aufhebt. <strong>Das hei&#223;t:</strong> Wir haben diese Frage auf die Reise in einer derart von uns gekr&#252;mmten Raumzeitschleife geschickt, so dass sie gefragt wurde lange bevor sie gestellt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_763" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://bago.net/uploads/2011/10/Tempel-mit-Puppen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-763  " title="Tempel mit Puppen" src="http://bago.net/uploads/2011/10/Tempel-mit-Puppen-100x150.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Das Ma&#223; und der Ma&#223;stab</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">oxicon</span></em></strong></p>
<p><strong>INTERPR&#196;KATION</strong> —— <strong><em>(I.f.B. / Bago – Neologismus)</em></strong><em></em></p>
<p style="padding-left: 150px;">Sich gegenseitig beeinflussende Vorgehensweise einer Nachsuggerierung der Wechselwirkung zwischen internen Inhalten und sich davon unterscheidende Gegebenheit oder Vorlage, sowie im Falle eines erigierenden Entwurfes f&#252;r Subkulturen mit anwachsendem Potential, der soufflierender Heimphonetik mit chauvinistischen Ambitionen vor Ort <strong><em>interpr&#228;kativ</em></strong> ausgesetzt wird, d.h.: Die <strong><em>Interpr&#228;kativit&#228;t</em></strong> der Problematik gef&#228;hrdet die Absehbarkeit des Gelingens, auch dann, wenn das Projekt gut gemeint ist. Der Begriff stammt aus dem bagonalistischen Wortschatz und ist sprachverderbenden Kompromissen sehr zugetan; findet rei&#223;enden Absatz bei Politiker und Sophisten des Diplomatischen Corps.</p>
<p style="padding-left: 150px;"><strong><em>Interpr&#228;kativ</em></strong> – in der Art einer <strong><em>Interp&#228;kation</em></strong>; einer <strong><em>Interpr&#228;kativit&#228;t</em></strong>, sie betreffend, auf ihr beruhend; –<strong><em>es</em></strong> Vorgehen; –<strong><em>e</em></strong> T&#228;uschung; oder Selbstverwirrung im Sinne der sich in nichts unterscheidenden Antipoden; –<strong><em>e</em></strong> Inhalte.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F10%2Ftempel-des-bago%2F&amp;title=Tempel%20des%20Bago" id="wpa2a_12"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Canada und die Folgen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 12:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeiner Bagonalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>

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		<description><![CDATA[The sense making nonsense UND / ODER UMGEKEHRT (Kanadische Impressionen) &#160; &#160; QF (BF)2 31 &#60;Begegnungen&#62; &#160; &#160; PICTON — ein kleiner Ort in irrt&#252;mlicher N&#228;he zu Toronto (ein Katzensprung von vier Stunden, professionell asphaltierte, gem&#252;tliche Autobahn) und am Ufer des Ontariosees gelegen, neben den, dem Gr&#246;&#223;enwahn verfallenen Landschaften und Wasserfl&#228;chen sowie Weinflaschen der Superlative, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="text-decoration: underline;">The sense making nonsense</span></h1>
<p>UND / ODER UMGEKEHRT</p>
<p><em>(Kanadische Impressionen)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>F</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>31</strong> &lt;<em>Begegnungen</em>&gt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PICTON</strong> — ein kleiner Ort in irrt&#252;mlicher N&#228;he zu Toronto <em>(ein Katzensprung von vier Stunden, professionell asphaltierte, gem&#252;tliche Autobahn)</em> und am Ufer des Ontariosees gelegen, neben den, dem Gr&#246;&#223;enwahn verfallenen Landschaften und Wasserfl&#228;chen sowie Weinflaschen der Superlative, bietet diese Gegend auch eine vitale Kunstliebhaberszene, die kaum zu ignorieren ist. Hier wimmelt es von Profis, Amateuren, Sonntagsk&#252;nstlern und vielen lieben Menschen, die als begeisterte Betrachter der vielf&#228;ltigen Produktion ad&#228;quate Ehre auch zu erweisen wissen. Die Qualit&#228;t ist frei von Pestiziden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>K</strong>aum zu &#252;berh&#246;ren ist die Tatsache, dass die zurzeit herrschende Weltsprache sich auch in Kanada durchgesetzt zu haben scheint. Alle, auch die Kinder, sprechen nur noch diese eine Sprache, wenn man von den anderen absieht. Wir haben uns einer entsprechenden Anpassung unterziehen m&#252;ssen und nachdem die <em>(USB)</em> gespeicherten Unterlagen rechtzeitig in M&#252;nchen vergessen wurden, sahen wir uns der Notwendigkeit ausgesetzt, die H&#228;nde als treibende Kraft hinter den W&#246;rtern zu ben&#252;tzen, die aus dem Bauch kamen. <em>(Mein Bauch hat mal Englisch gelernt).</em> Wir absolvierten die <strong>Vortr&#228;ge, Workshops und Ausstellungen</strong> <em>(eigentlich ist hier Plural h&#246;chst unangebracht)</em> zur allgemeinen Zufriedenheit derjenigen, die auch das meiste  Verst&#228;ndnis f&#252;r die Situation auftreiben konnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>U</strong>rspr&#252;nglich hatten wir nicht die Absicht dar&#252;ber zu berichten, denn vor der Reise kann man schlecht absch&#228;tzen was w&#228;hrend dieser einem widerf&#228;hrt und was schlie&#223;lich &#252;brig bleibt, um dar&#252;ber zu berichten. In den j&#252;ngsten Ereignissen vor Ort,<em> (also in den Vororten um Picton herum und weiter</em>) schlichen sich<em> </em>bagonalistische Tendenzen ein, die nicht von der dort erlebten Zeit wegzudenken sind, und durchaus zur gegenw&#228;rtigen Absicht dar&#252;ber zu informieren geh&#246;ren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>E</strong>s begann damit, dass alle Viere des reisenden Quartetts nur mit einem Ticket nach dr&#252;ben fliegen d&#252;rften, aber auch nur einen Platz f&#252;r den Transfer zur Verf&#252;gung hatten. Dieser Umstand brachte den Vorteil mit sich, dass wir die Sicherheitsbestimmungen mit einem einfachen Anschnallen eines einzigen G&#252;rtels erf&#252;llten und darin unsere Einvernehmlichkeit best&#228;tigt sahen.</p>
<p><strong>N</strong>un sollte es auf dem R&#252;ckflug noch enger werden.</p>
<p><strong>Was f&#252;hrte dazu?</strong></p>
<p><strong>E</strong>ine au&#223;erordentliche Sitzung im Kreis von Berechtigten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>O</strong>bwohl <strong>Dr. Nikotte Zwo, Salvatore Patata, Rainer Chairman und meine geviertelte Ganzheit</strong> uns bis dato das Bier gereicht haben, sollte noch jemand das Quartett zu Quintett bef&#246;rdern. An einem feuchten Abend <em>(Das beste Steak aller Zeiten ist uns hier passiert),</em> ziemlich spontan und unter M&#252;ckenstiche, wurde unser neuer Partner absorbiert: <strong>Sir Richard P. Goldzwerg</strong>.</p>
<p><em>(Den Pakt haben die Mitgestalter von <strong>Richi</strong> und hiermit autorisierten Zeugen <strong>RA Peter Mennacher &amp; Arch. Alice Goodfelow</strong> von der <strong>Blizzmax Gallery</strong> unterzeichnet und eins darauf ausgegeben). </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>N</strong>achdem uns letztendlich die Einsicht abgen&#246;tigt wurde, dass die Welt noch viel globaler geworden ist<em> (seit wir die Erde weiterhin als flach akzeptierten),</em> hat sich die Symbiose mit <strong>Sir Richard P. Goldzwerg</strong> als zwingend erwiesen im Sinne, dass die internationalen Beziehungen und der finanzielle Verkehr des Instituts erheblich effektiver zu pflegen sind. In der Tat! Nun wird gegenw&#228;rtig an den Konsequenzen gezogen. Eine Aktualisierung der g&#228;ngigen Darstellung hinsichtlich der Imagepflege wurde unumg&#228;nglich und wird wohl nicht mehr lange auf sich warten m&#252;ssen. <em>(Eine Mitarbeiterin des Instituts ist zurzeit bem&#252;ht ihre Kamera aufs Sch&#228;rfste zu justieren).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Z</strong>wecks besseren Kennenlernens haben laute W&#228;hlerstimmen nach mehr spezifizierten Daten verlangt. Der neuformierte Vorstand sah dies ein und beschloss sich mit einer detaillierten Personendarstellung knapp vorzustellen.</p>
<p><em>(Die nachfolgende Pr&#228;sentation ist rein zuf&#228;llig mit tats&#228;chlichen &#196;hnlichkeiten verwandt). </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Dr. Nikotte Zwo</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Emi</span>g<span style="text-decoration: underline;">rant</span>;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Salvatore Patata</span></strong> —  <span style="text-decoration: underline;">der Filou</span>;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Reiner Chairman</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Chef</span>;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Sir Richard P. Goldzwer</span>g</strong> — <span style="text-decoration: underline;">das Finanz</span>g<span style="text-decoration: underline;">enie</span>;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Nicolai Sarafov</span></strong> — <span style="text-decoration: underline;">der Macher</span>; <strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>I</strong>n dieser hiermit<strong> historifizierten</strong> Sitzung auf der Terrasse der kanadischen Filiale wurden die ersten drei &#220;bersetzungen von Definitionen &#252;ber das, was Bagonalismus sei ins Englische autorisiert und beglaubigt. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass Weltkulturgut auch in der Weltsprache pr&#228;sent sein soll, auch wenn bagonalistische Definitionen in der jeweiligen Sprache neu zu erfinden und zu dichten sind. Vorl&#228;ufig werden wir uns wohl mit einem Rammbock hinein in die globale Kultur begn&#252;gen m&#252;ssen und zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt die Feinheiten behandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><span style="text-decoration: underline;">Definition <strong>29</strong></span></em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Bagonalism can</strong><strong>’</strong><strong>t change the world, but it must not —</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><span style="text-decoration: underline;">Definition <strong>66</strong></span></em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Bagonalism is the expression for an attitude, which does not reject the selfpreservation instinct of the mind —</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><span style="text-decoration: underline;">Definition <strong>79</strong></span></em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>We shouldn</strong><strong>’</strong><strong>t give to Bagonalism too great importance, but on the other hand it is too remarkable to ignore —</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>D</strong>ie Teilnehmer haben sich auch auf den Wortlaut der neuen <strong><em><span style="text-decoration: underline;">(151</span>)</em></strong> Definition geeinigt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="padding-left: 60px;"><strong>Bagonalism is the nonsense which makes sense —</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>N</strong>icht, dass es an &#228;lteren Versionen in diesem Sinne fehlen w&#252;rde <strong><em>(Bagonalismus ist der Sinn im Unsinn etc)</em></strong> – nun war es eine politische Entscheidung aus diplomatischen Gr&#252;nden den Beitrag zu w&#252;rdigen, denn es geh&#246;rt sich nicht, das kanadische Engagement herabzusetzen. <strong>Die Definition trifft zu und ist auch deswegen g&#252;ltig, da sie ohne Vorurteile entstand</strong>.</p>
<p><em>(<strong>Ein Vorwissen</strong>, welches man von keinem Staat abverlangen kann, der sich an den eigenen Gesetze zu orientieren hat, geschweige denn 150 bagonalistische Definitionen zu ber&#252;cksichtigen, <strong>ist in der Regel am Institut f&#252;r Bagonalistik zu erwerben</strong>)</em>.</p>
<p>Wir waren sehr erleichtert und dankbar daf&#252;r, als wir erfuhren, dass Kanada stolz darauf sei, sich in die Wellenl&#228;nge des Bagonalismus eingef&#252;gt zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>o auch New York. Dort scheinen alle Widerspr&#252;che unter einer gemeinsamen Skyline zusammen zu laufen. Der reinste Bagonalismus, allerdings gro&#223;artig!</p>
<p>Hier residiert <strong>J&#246;rgen Geerds</strong>, der Vorsitzende der New Yorker Filiale des Instituts f&#252;r Bagonalistik. Nach mehreren fruchtbaren Besprechungen und ausgiebiger U-Bahn Fahrten quer unter dem Gel&#228;nde der Metropole, haben wir den freundschaftlichen Besuch der Filiale als positiv und im gegenseitigen Gleichklang abgezeichnet und sind ein paar Stunden vor dem Hurrikan abgeflogen. Dies hatte auch seine Vorteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>R</strong>eisefieber hin und her, jetzt hei&#223;t es die Begegnungen zu verdauen und zu den legalen Bereicherungen der Seele und Geist in Raum und Zeit hinzuzuf&#252;gen. Irgendwann wei&#223; man nicht mehr, wohin mit den vielen sch&#246;nen Dinge im Leben, die einem doch sporadisch wiederfahren, um die bittere Galle zu verd&#252;nnen, mit der man verbissen und vergebens versucht die Welt zu verbessern. Die Dinge sind nicht Schwarz oder Wei&#223;. Dazwischen sind die vielen Farben, so viele Menschen es gab, gibt und noch kommen werden. <strong>Deswegen sind wir Menschen unberechenbar</strong>. Amen!</p>

<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4674/' title='IMG_4674'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4674-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4674" title="IMG_4674" /></a>
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<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4725/' title='IMG_4725'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4725-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4725" title="IMG_4725" /></a>
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<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4800/' title='IMG_4800'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4800-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4800" title="IMG_4800" /></a>
<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4803/' title='IMG_4803'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4803-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4803" title="IMG_4803" /></a>
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<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4818/' title='IMG_4818'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4818-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4818" title="IMG_4818" /></a>
<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4833/' title='IMG_4833'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4833-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4833" title="IMG_4833" /></a>
<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4834/' title='IMG_4834'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4834-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4834" title="IMG_4834" /></a>
<a href='http://bago.net/2011/09/canada-und-die-folgen/img_4848/' title='IMG_4848'><img width="100" height="150" src="http://bago.net/uploads/2011/09/IMG_4848-100x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4848" title="IMG_4848" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F09%2Fcanada-und-die-folgen%2F&amp;title=Canada%20und%20die%20Folgen" id="wpa2a_14"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Historifizierungen</title>
		<link>http://bago.net/2011/07/historifizierungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeiner Bagonalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bagoxicon]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache Es sind schon f&#252;nf von denen ich wei&#223;, die mittlerweile meine Blogs lesen und denen m&#246;chte ich hiermit mitteilen, dass erst Mitte September mit Beitrag Nr. 31 zu rechnen w&#228;re. (Die Verz&#246;gerung ergibt sich durch die Er&#246;ffnung einer A. in T., bei der ich wieder R. zum Thema S. an die W&#228;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">In ei</span>g<span style="text-decoration: underline;">ener Sache</span></em></strong></p>
<p>Es sind schon f&#252;nf von denen ich wei&#223;, die mittlerweile meine Blogs lesen und denen m&#246;chte ich hiermit mitteilen, dass erst Mitte September mit Beitrag Nr. <strong>31</strong> zu rechnen w&#228;re.</p>
<p><em>(Die Verz&#246;gerung ergibt sich durch die Er&#246;ffnung einer A. in T., bei der ich wieder R. zum Thema S. an die W&#228;nde h&#228;ngen kann und dar&#252;berhinaus werde ich einen W. in P. (O.- see) leiten mit V. etc., um einigen K. &#252;ber das Thema „Time machine“ Drucktechniken zu vermitteln. Danach ist ein Treffen in N. Y. mit J&#246;rgen Geerds vereinbart, der bekanntlich wesentliches zum B. beitr&#228;gt. Anschlie&#223;end besuche ich den Planeten Z. Zu Problem k&#246;nnte die R&#252;ckfahrt werden, je nach dem, ob man es im Traum zu l&#246;sen versucht oder man beharrt darauf ohne Zeitverlust auf Dauer umsonst gelebt zu haben)</em>. Das w&#228;rs.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<div id="attachment_626" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://bago.net/2011/07/historifizierungen/nicolai-wind-000033-2/" rel="attachment wp-att-626"><img class="size-medium wp-image-626" title="nicolai-wind-000033" src="http://bago.net/uploads/2011/07/nicolai-wind-0000331-600x413.jpg" alt="" width="600" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die G&#246;tter WAREN unsterblich</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="text-decoration: underline;">Per</span>p<span style="text-decoration: underline;">etuum Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">o — </span><em></em></h1>
<h2><em><span style="text-decoration: underline;">Histori</span>f<span style="text-decoration: underline;">izierun</span>g<span style="text-decoration: underline;">en</span></em></h2>
<p><strong>a.</strong> Historische Zyklen auf dem fernen Planeten ZILORIC</p>
<p><strong>b.</strong> Verdichtung des Bago</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> Q<strong>E</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>30| a</strong> &lt;<em>Zwist</em>&gt;</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"> <strong><em><span style="text-decoration: underline;">Paradi</span>g<span style="text-decoration: underline;">matische Auseinandersetzun</span>g<span style="text-decoration: underline;">en</span></em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">oder</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Beispiellose Konfliktbereini</span>g<span style="text-decoration: underline;">un</span>g</em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">oder</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Alles schon da</span>g<span style="text-decoration: underline;">ewesen</span></em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1 A|</span></strong>  <strong><em>Es war einmal</em></strong> vor langer Zeit, also damals in tiefster Geschichte, als die Bluthorden der <em>Fegetarianer</em> am Nordufer des ewigen Stromes dem altinkarnierten S&#252;dufervolk der <em>Taratori</em> gegen&#252;ber standen und alle miteinander auf Verfeinerung ihrer Geschichte dr&#228;ngten.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>er Kampfplatz wurde er&#246;ffnet.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>araufhin begingen beide Fronten gemeinsam den Fluss und stampften nach dem sich jeweils gegen&#252;ber befindlichen Widersacher. Doch tosende Gew&#228;sser sp&#252;lten die Einheiten auseinander, zerstreuten Fegetarianer und Taratori nach dahin und dorthin. <strong>A</strong>llerdings erreichte keiner das Dort noch konnte jemand Da geblieben sein, denn die Str&#246;mung floss gleichsam in beiden Richtungen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>ie Fluten l&#246;sten alle am Zwist Beteiligten auf.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1 B|</span></strong>   <strong><em>Das war ein</em></strong> kurzer Bericht &#252;ber diese eigenartige Begebenheit, sonderbar auch in versatiler Hinsicht, denn diese fand auf dem fernen Planeten <strong>Ziloric</strong> statt, als sich <strong>Fegetarianer</strong> und <strong>Taratori </strong>an beiden Ufern des sich gegenverkehrenden Flusses <strong>Solpidem</strong> ziemlich aufgebracht gegen&#252;ber standen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>S</strong>ofern sie ihn durchqueren wollten, um sich gegenseitig zu dezimieren, wurden die Kontrahenten gleicherma&#223;en &#252;berflutet, nach links und rechts fortgeschwemmt und von der Br&#252;he im Flusslauf restlos zersetzt.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1 C|</span></strong>   <strong><em>Die Schilderung</em></strong> des tragischen Aufl&#246;sens von Kampfeinheiten zweier gegeneinander gehetzten, an sich friedlichen V&#246;lkern, bezog seinen Anfang an jenem schicksalhaften Tag vor langer Zeit, an dem die ineinander verkeilten Opponenten in einer merkw&#252;rdigen So&#223;e jeweils die anderen zu zerringen versuchten und w&#228;re der Universalverd&#252;nner nicht die meist aggressivere Komponente gewesen, k&#228;men <em>Taratori</em> und <em>Fegetarianer</em> lediglich nass und ziemlich relativ davon.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>er Konflikt bliebe wei&#223; Gott ungel&#246;st.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1 D|</span></strong>  <strong><em>Um eine Kontroverse </em></strong>zu l&#246;sen ben&#246;tigt man L&#246;sungsmittel. <strong>A</strong>useinandersetzungen pflegen dadurch bereinigt zu werden.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>er Fluss Solpidem trennte vor allem ideologisch den Planeten Ziloric in einer Nordhalbkugel und einer s&#252;dlichen H&#228;lfte.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>as Volk aus dem Norden empfand die Leute aus dem S&#252;den als nicht berechtigt die <strong>bagonale Immunit&#228;t</strong> gleicherma&#223;en zu beanspruchen wie sie selbst erw&#228;hnter Immunit&#228;t instand zu halten verstanden.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>ie Bewohner der S&#252;dhalbkugel wiederum trauten kaum den anderen zu den heimischen <strong>interpr&#228;kativen Butaforismus</strong> geb&#252;hrend w&#252;rdigen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>ie Trennung beider Planetenteile, die der m&#228;chtige Strom verursachte <em>(er frisst sich kontinuierlich tief nach innen und flie&#223;t gleichzeitig Ost- und Westw&#228;rts, und zwar fortw&#228;hrend zur&#252;ck und wieder hin),</em> vollzieht sich g&#228;nzlich bis zum Herz des Planeten und dar&#252;ber hinaus.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>N</strong>ur das Andenken an die Opfer h&#228;lt Ziloric halbwegs im Kern zusammen — wie ein volumin&#246;ses Denkmal f&#252;r fundamentale Erinnerungen, welche f&#252;r beide V&#246;lker als verbindlich galten.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1 E|</span></strong>   <strong><em>Es ist die Erinnerung</em></strong> an Nordis und S&#252;dis, die eine ideologische Knacknuss zu bersten hatten und um den Konflikt zu bereinigen, standen sie sich irgendwann an beiden Ufern einer exorbitanten, restlos aufl&#246;senden Lauge beharrlich gegen&#252;ber und drohten parolenhaft mit verdroschene Gehirnprothesen. Ohren- wie Augenscheinlich reichte die schmuddelige Ausdrucksweise nicht aus, um die entstandene Problematik zu eliminieren. So wurde drastischer verhandelt und F&#252;hrungskr&#228;fte einigten sich schlie&#223;lich &#252;ber Kampfmittel, die zugelassen werden d&#252;rften.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>W</strong>egen Verletzungsgefahr wurden traditionelle Ziegelsteine abgelehnt, daf&#252;r aber altbew&#228;hrte Industriestaubsauger in sieben Meter Abstand von einander erlaubt.</p>
<p style="padding-left: 60px;">So wurde anschlie&#223;end und letztendlich der Zwist an der Grenze zwischen Nord und S&#252;d im zwiesp&#228;ltigen Strom des Solpidem-Flusses ausgetragen und das Problem durch Verschwinden der Ursache wirkungsvoll gel&#246;st.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>E</strong>s blieben einige halbherzige Staubsauger &#252;brig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>W</strong>ie der Morgen die Nacht beendet um wieder von ihr abgel&#246;st zu werden, schwinden auch die Gezeiten der Dauer und flie&#223;en ins historische hin&#252;ber, einmal erhellt einmal verdunkelt, gleich dem Tag und der Nacht der gleichen Sache.</p>
<p><em>(Ja, und es gibt Zeiten, in denen am Leben zu sein nicht ratsam w&#228;re).</em></p>
<p><strong>Was diese Geschichte soll?</strong></p>
<p><strong>A</strong>bwarten!</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<h2><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong>Q<strong>E</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>30| b</strong> &lt;<em>Jubil&#228;um: Drei&#223;ig Beitr&#228;ge und mehr Megalomanie </em>&gt;<strong><em></em></strong></h2>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> Antworten sind </span>g<span style="text-decoration: underline;">efra</span>g<span style="text-decoration: underline;">t.</span></em></strong></p>
<p><em>Gefragte Leser,</em></p>
<p>wegen eben dieser Ihrer Eigenschaft, sind Sie zweifelsohne dazu berechtigt seltener als sonst zu sein.</p>
<p><strong>Wozu denn das?</strong></p>
<p><strong>S</strong>ie haben Nerven!</p>
<p><strong>E</strong>s sind n&#228;mlich die Einschr&#228;nkungen des Nicht&#246;fteren, die gewisse Vorteile f&#252;r zielgruppenlose Individuen einr&#228;umen und es ist auch gewiss nicht einfach den Bagonalismus des &#246;fteren als selten erscheinen zu lassen, weil der Bago weltweiter im Geschehen ist als rar im Genuss. Insofern d&#252;rfen diesbez&#252;gliche Fragen nicht offen bleiben, denn es zieht.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Apropos</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie Geschichte, die sich auf dem fernen Planeten Ziloric zutrug, geh&#246;rt zu der seltenen Art von Fakten, die man nicht auf jedem Planeten vorfindet. Der Bago ist zwar universal und vielf&#228;ltig, obwohl manche Ereignisse auf zutreffende &#214;rtlichkeiten als spezifisch beizuordnen w&#228;ren, dennoch w&#252;rden diese ebenso allgemeine G&#252;ltigkeit anstreben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"> <strong><span style="text-decoration: underline;">1 F|</span>   <em>Vor sehr langer </em></strong>Zeit, auf einem Planeten au&#223;er Reichweite, haben sich zwei enorm gestritten. Die Fehde war ansteckend. Bald erkrankten alle an Streitsucht und br&#252;llten sich gegenseitig an. Die Epidemie verbreitete sich in verheerenden Ausma&#223;en &#252;ber dem Oben und Unten, sowie &#252;ber den Osten und Westen, dem fernen Globus.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>D</strong>ann kam <em>(nehmen wir mal an)</em> die kaum zimperliche <strong>Sintflut</strong>, die auf wirksamer Weise eine politisch und wirtschaftlich historifizierte <strong>Baga</strong>telle in Belanglosigkeit aufl&#246;ste. Gott sei Dank.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Bago</strong> wiederum guckte sich Wiederholungen an und bestellte das Tagesmen&#252; f&#252;r sechs Euro neunzig.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Zu</span>g<span style="text-decoration: underline;">abe</span></em></strong></p>
<p>Das <strong>Bagoxicon</strong> <em>(das popul&#228;re Nachschlagwerk f&#252;r bagonal Interessierten)</em> brachte auf Seite <strong>414</strong> der „<strong>Fragmente VII</strong>“ einen Auszug aus dem Lexikon, in dem unter <strong>B</strong> <em>(wie <strong>B</strong>agonalismus)</em> sich welche die M&#252;he machten eben diesen zu historifizieren. Zwischen <strong><em>Bagnols-sur-Céze</em></strong> und <strong><em>Bagram</em></strong> dr&#228;ngt sich folgendes zum Ausforschen auf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 150px;"><strong>Bagonalismus</strong> — <em>(neologismus, bagonal),</em> {kein Urspr.; im Sinne der Entstehung eines neuen Begriffes herbeizuf&#252;hren erfunden, wahrscheinl. v. Prof. Nicolai Sarafov: vergl.: — bayerisch/bulgarisch; der-}, seit 1986 <em>(Gr&#252;ndung d. &lt;Institut f. Bagonalistik&gt;, M&#252;nchen),</em> multikulturelle, interregion., philosoph.-k&#252;nstler. Bewegung, die als R&#252;ckkoppelung auf die Institutionalisierung der Kultur, Markth&#246;rigkeit d. Kunst u. d. Zweckgebundenheit des IQ eine Hinwendung zum scheinbar Unsinnigen fordert. <em><span style="text-decoration: underline;">&lt;Durch Unsinn bei Sinnen&gt;</span></em> wird zur h&#246;chsten ethischen Maxime einer Philosophie des <strong>„wogegen bist du daf&#252;r“</strong> (vergl. — <em>Bagosophie</em>), die &#252;ber Bild, Ton und Tat zu Wort kommt. Die <em>„unertr&#228;glich gewordenen“</em> kommunist. u. die sich <em>„selbstzerr&#252;ttenden“</em> dem.-konsum Ordnungen sollen kraft der absoluten k&#252;nstler. Freiheit des Individuums als untauglich f. das <em><span style="text-decoration: underline;">&lt;&#220;berleben des Geistes&gt;</span></em> empfunden werden. In Literatur u. bildender Kunst wurden vorerst die aus der Eigenbefreiung von gewohnten Denkzusammenh&#228;ngen gewonnenen Elemente zu neuen Synthesen verwandt. Parodien v. Real-Mustern, quergedachte Wortverkn&#252;pfungen und Spiele, absurde Inszenierungen, scheinbar alogische Assoziationen u. a. sind die bevorzugten Ausdrucksformen, wodurch <strong>„die Logik des linearen Denkens zu &#252;berwinden“ </strong>w&#228;re<strong>.</strong> Die inhaltl. Aussage der Werke tritt gleichgestellt dem Spiel mit der Form in den Vordergrund als Fragment eines, sich zum Gesamtwerk sukzessiv verdichtenden Ganzen. Vorformen des B. finden sich im Dadaismus <em>(u. a. w&#228;hrend DADA den konkreten Verlust der Werte beklagt, macht der B. auf die „schleichende Korrosion des Geistes“ aufmerksam),</em> bei Karl Valentin, Saul Steinberg u. a. Nach dem &lt;Mauerfall&gt; beeinflusste der B. die kulturelle Weiterentwicklung z. B. in Bulgarien u. a. Diaspora. <span style="text-decoration: underline;">Wichti</span>g<span style="text-decoration: underline;">ste Vertreter:</span> Reiner Chairman, Dr. Nikotte Zwo, Salvatore Patata, Nicolai Sarafov, Emil Bojadjiev* <em>(verstrb.2003)</em> und J&#246;rgen Geerds.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> Abriss</span></em></strong></p>
<p><strong>A</strong>uf Kulturtr&#228;ger aller Zeiten wirkt der <strong>Bago</strong> beruhigend gekonnt, dennoch harmloser als seine <strong>Historifizierung</strong>, die sich so darstelle, als w&#228;re der Bagonalismus schon in die Geschichte eingegangen. Nun hei&#223;t es neulich dies sei eine Tatsache, allerdings ist er durch seine geschichtliche Tr&#228;chtigkeit darin <strong>nicht</strong> vergangen und es tummeln sich mediale und sonstige Fachkr&#228;fte, denen &#252;ber die Aktualit&#228;t des Bago weitere Tatsachen von gehobener Qualit&#228;t einfallen.</p>
<p><strong>F</strong>akt ist auch, dass die jeweils landes&#252;bliche Historifizierung des Bagonalismus durch Anh&#228;ufung von erw&#228;hnten Tatsachen zunimmt. Ab und zu bereichert sich auch die limitierte &#214;ffentlichkeit an Vorstellungen dar&#252;ber, wenn protokolliertes zur Brille gef&#252;hrt wird.</p>
<p><strong>G</strong>egenw&#228;rtig offenbart sich h&#228;ufig die vermengte Seltenheit des <strong><em>„Bago f&#252;r alle“</em></strong> und es best&#252;nde die Gefahr, dass im verz&#246;gerten Bewusstwerden der Menge seine exquisite Existenz sich verzehrt wiederspiegeln w&#252;rde.</p>
<p><strong>N</strong>un denn, das w&#228;re dann wiederum <strong>Bagonalismus pur</strong>.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> Definition 150 </span></em></strong><em><span style="text-decoration: underline;">&lt;neu entdeckt&gt;<strong></strong></span></em></p>
<h1 style="padding-left: 60px;">Der Bagonalismus ist nicht die Kunst schlechthin, sondern das k&#252;nstlerische Leben, das auf diese Weise zum Vorschein kommt.</h1>
<p style="padding-left: 60px;"><em>(Emil Bojadziev)*</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Definition 150 wurde in einem Text entdeckt, der nach seinem Tod auftauchte.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> Wiederholun</span>g</em></strong><em><span style="text-decoration: underline;">von </span>Q<span style="text-decoration: underline;">B (BF) 27 „100% sind unseri&#246;s“</span></em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>*Der Bulgare<strong> Emil Bojadziev</strong>, der liebe Freund, war in seiner Eigenschaft als studierter Philosoph </em>(Sch&#252;ler von Odo Marquard)<em> der erste angewandte Theoretiker der Bagosophie. Nicht zuletzt war seine apostolische T&#228;tigkeit in Sachen BR&#220;CKE ZWISCHEN DER EINEN EUROP&#196;ISCHEN KULTUR von beispielhafter Hingabe benannt. Galerist, Vater, Balkanese und Denker – das war es, was er als Teppichh&#228;ndler finanzierte, wenn er einen Kelim verkaufte. Emil war derjenige Freund, an dem der Aufbau eines gemeinsamen Gedankengutes nicht scheitern konnte. Es sind schon 18 Jahre her, als er mit dreiundf&#252;nfzig in die andere Welt umzog. </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>I remember Emil.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Definition 65</span></em></strong></p>
<h1 style="padding-left: 60px;">Es steht fest, dass der Bagonalismus der mittelbarste Ausdruck unserer historischen Zeit ist.</h1>
<p style="padding-left: 60px;"><em>(Unbekannt)</em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F07%2Fhistorifizierungen%2F&amp;title=Historifizierungen" id="wpa2a_16"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bagonale Immunit&#228;t</title>
		<link>http://bago.net/2011/06/bagonale-immunitat/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 16:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeiner Bagonalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bagonalistik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bagonale Immunit&#228;t Klein angelegter Angriff &#160; QD (BF)2 29 &#60;Abwehrsysteme und Parit&#228;t&#62; &#160; An diesem sch&#246;nen Sommertag schweben wir hundert Meter &#252;ber das zuf&#228;lligste Freibad in der n&#228;heren Umgebung, wo es von in K&#246;rpern verpackten Leute nur so wimmelt. Hier – von oben – sind alle Verpackungen als menschlich zu erkennen. Ob er geht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://bago.net/uploads/2011/06/nicolai-wind-000043.jpg"><img class="size-medium wp-image-617 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="nicolai-wind-000043" src="http://bago.net/uploads/2011/06/nicolai-wind-000043-600x413.jpg" alt="" width="600" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Don Quijote lebt</p></div>
<p>Bag<span style="text-decoration: underline;">onale Immunit&#228;t</span></p>
<p></span></h1>
<p>Klein angelegter Angriff</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>D</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>29</strong> &lt;<strong><em>Abwehrsysteme</em></strong><em> und Parit&#228;t</em>&gt;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>A</strong>n diesem sch&#246;nen Sommertag schweben wir hundert Meter &#252;ber das zuf&#228;lligste Freibad in der n&#228;heren Umgebung, wo es von in K&#246;rpern verpackten Leute nur so wimmelt.</p>
<p><strong>H</strong>ier – <strong>von oben –</strong> sind alle Verpackungen als menschlich zu erkennen. Ob er geht, sitzt, schleicht oder schl&#228;ft ist ein K&#246;rper wie der andere, und an diesem Gehen, Sitzen, Schleichen oder Schlafen sind viele, viele Gestalten beteiligt, die alle <strong>gleich</strong> zu sein scheinen. Zumindest schauen die Leute gleich aus, wenn man die Distanz von 100 m. ber&#252;cksichtigt.</p>
<p><strong>E</strong>in parit&#228;tisches Freibad, w&#252;rde man denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>W</strong>ir verringern die Distanz auf das mindeste und landen mitten in der massenhaften Blo&#223;heit. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse. Nach wie vor liegt der eine, der andere K&#246;rper geht, ein dritter sitzt und einer schleicht sich davon. Der sitzende aber denkt sich etwas anderes als das, was der Tr&#228;umende wegschl&#228;ft und der Liegende will blo&#223; die Gewissheit haben, dass er &#228;u&#223;erlich immer dunkler wird. Das Innere bleibt vorl&#228;ufig ein R&#228;tsel.</p>
<p><strong>D</strong>er Unterschied spielt sich in den verschiedenen K&#246;pfen ab und weist auf eindeutige Differenzen zwischen den anfangs Gleichgeglaubten. Die K&#246;rper der Menschenrasse und Masse sind folglich Tr&#228;ger von K&#246;pfen, die sich als Beh&#228;lter der Individualit&#228;t bet&#228;tigen. <em>(Man w&#252;nscht sich dies besonders).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>W</strong>as wir festgestellt haben ist, dass alle Menschen GLEICH sind, allerdings jeder ist ein wenig gleicher als die anderen. <em>(George Orwells Sentenz „Alle sind gleich, manche sind gleicher als die anderen“ meint es nochmal anders und wird nicht in diesem Zusammenhang zitiert).</em></p>
<p><strong>G</strong>rob betrachtet, haben wir anf&#228;nglich festgestellt, dass die Gleichheit aller Menschen aus gr&#246;&#223;erer Distanz offensichtlich ist.</p>
<p><em>(Aus dieser Sicht, weit oben in den Wolken, haben auch diverse Ideologen Theorien gesponnen, als sie die Gleichheit aller Menschen proklamierten, ohne sich selbst mitanzugleichen. Hier trifft wiederum George Orwells Spruch zu).</em></p>
<p><strong>I</strong>m Feinen jedoch und in Augenh&#246;he haben wir es mit Individuen zu tun die <strong>alle ein Recht darauf haben UNGLEICH zu sein</strong>. <strong><span style="text-decoration: underline;">Jede/r ist ein ICH</span></strong> und hier beginnt unsere Geschichte &#252;ber die bagonale Immunit&#228;t.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Antik&#246;rper</span></em></strong></p>
<p><strong>D</strong>ie, im jeden Menschen potenzierten inneren Werte reagieren auf &#228;u&#223;ere Interventionen in mannigfaltiger Weise. Man kann z.B. absurde Situationen mit Humor und Kreativit&#228;t bew&#228;ltigen oder man zerbricht daran. Wut und Tr&#228;nen helfen wenig und Gleichg&#252;ltigkeit ist t&#246;dlich f&#252;r die Werte. <em>(Falls tats&#228;chlich vorhanden, h&#228;ngt es schlie&#223;lich von der Qualit&#228;t dieser inneren Werte ab, die auf der bagonalistischen Scala der interpr&#228;kativen Sch&#228;tzung bis zu einem gewissen Grad Abwehrkr&#228;fte besitzen</em>. <em>Diese schaffen die ordin&#228;re Gleichheit ab, denn es gibt solche und solche: Menschen die ihre Werte eher gepflegt haben und diejenigen bei denen die Werte verloren gingen).</em></p>
<p><strong>H</strong>umor und Kreativit&#228;t sind gleichzeitig Bestandteile des praktikablen Bagonalismus, der besonders erfolgreich dazu beitr&#228;gt widrige Situationen im Leben mit WIDERSINN zu &#252;berwinden<em>. (Es m&#252;sste eigentlich hei&#223;en WIEDER SINN, also: Verlorengeglaubter SINN wieder im UNSINN entdeckt).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere <strong>13</strong>.te Definition lautet:</p>
<h2 style="padding-left: 60px;"><strong><em>„Der Bagonalismus ist genau so n&#252;tzlich, wie Humor kein Gebrauchsgegenstand sein kann.“</em></strong></h2>
<p><strong>D</strong>as soll hei&#223;en, dass man Humor nicht k&#228;uflich erwerben kann. Allerdings steht es jedem frei ihn zu produzieren, reproduzieren, zu empfangen, zu spendieren und/oder als schlagfertiges Geschoss einsetzen. <em>(Hat man &#252;berhaupt das Recht oder den Ernst sich &#252;ber Humor witzig zu &#228;u&#223;ern?)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Was empfiehlt die Praxis noch:</span></em></strong></p>
<p><strong>W</strong>ichtiger Schritt in die Richtung zur Festigung vom Abwehrsystem des Geistes ist <strong>der Versuch das Wort BAGONALISMUS zu definieren.</strong> Nicht nur, dass dabei automatisch <span style="text-decoration: underline;">Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">onalismus</span> entsteht, sondern jede einzelne dieser Definitionen eine eigene, absolut individuelle Vorstellung vom Begriff erm&#246;glicht. <em>(Die Eitelkeit des Begriffes reicht nicht aus, um unbequeme Definitionen unterbinden zu wollen).</em> Diese eventuelle, pers&#246;nliche Definition erarbeitet Mittel der Immunit&#228;t, die demjenigen, der sich eine angeeignet hat, das &#220;berleben seines Geistes gew&#228;hrleistet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wie denn das?</span></em></strong></p>
<p><strong>H</strong>ier verl&#228;uft der Prozess anders als beim Dialektischen Materialismus wo es hei&#223;t These — Antithese — Synthese.</p>
<p><strong> </strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="463" height="37">
<tbody>
<tr>
<td width="1"></td>
<td colspan="2" width="441" valign="top"><strong>URSACHE (negativ)                 DEFINITION (gelungen)                 WIRKUNG (positiv)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="432" valign="top"><span style="text-decoration: underline;"> THESE — </span> <span style="text-decoration: underline;">PROTHESE   und SYNTHESE </span> <strong><em><span style="text-decoration: underline;">—          ANTI</span></em></strong><span style="text-decoration: underline;">THESE</span></td>
<td width="10"></td>
</tr>
<tr height="0">
<td width="1"></td>
<td width="431"></td>
<td width="10"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>J</strong>ede Definition in diesem Sinne ist die <strong>Benennung</strong> der widrigen oder absurden Situation, die es zu &#252;berwinden gilt. Der St&#246;rfaktor west folglich nicht mehr in verborgener Bedrohlichkeit. Die Ursache ist blo&#223;gestellt, umschrieben, erfasst und entlarvt. Sie hat einen Namen und kann ignoriert oder verachtet werden. Kann bel&#228;chelt werden; kann nicht mehr wirken, also ist die Wirkung wohltuend.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>D</strong>er Bagonalismus l&#228;sst sich im Absurden entdecken, in Paradoxa, ist Parodie und macht die Plagegeister l&#228;cherlich, das hei&#223;t: Karikaturen sind es nicht wert, sich mit denen abzugeben. Das bewegt die Hoffnung in Rufweite.</p>
<p><em>(Apropos, L&#196;CHERLICH — mein Vater sa&#223; wegen politischer Witze zwei Jahre im Gef&#228;ngnis h&#228;tte aber die kommunistische Zeit geistig &#252;berleben k&#246;nnen, wenn er sie &#252;berlebt h&#228;tte. Das Ganze klingt als ob ein Riesentrauma am Werk sei. Das stimmt sogar. <strong>Deswegen der Bagonalismus</strong>. Nun <strong>es hat</strong> gestimmt! Wegen Witz wird heute keiner mehr eingekerkert, allerdings gibt es genug Ecken um die man geistig gebracht werden kann).</em></p>
<p><strong>W</strong>ir sind der Auffassung, dass die bagonale <strong>Immunit&#228;t</strong> keinen gesetzlichen Schutz f&#252;r Politiker und Diplomaten vor Strafverfolgung bietet und, dass die genannte Unempf&#228;nglichkeit f&#252;r &#246;ffentliche Dummheiten und b&#252;rokratische Schikanen kaum eine standardisierte, globale, allgemein zug&#228;ngliche Hilfe leisten kann. Ergo, dass es keine Verallgemeinerung in den Abwehrmethoden vom funktionierenden Selbsterhaltungstrieb des Geistes geben kann da wir ja Gottlob nicht gleich sind. Nun aber, die Hauptsache ist doch die, sich einfach nicht &#228;rgern zu lassen, was wiederum die Beschr&#228;nkten &#228;rgert.</p>
<p><strong>W</strong>ir versuchen etwas wiederzugeben, das urspr&#252;nglich der Feder von Erich K&#228;stner entstammt, wobei wir die originalgetreue Vorlage nicht mehr finden konnten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Die Beschr&#228;nkten sind die meisten und die st&#228;rkeren</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Spiel nicht den Gekr&#228;nkten</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Bleib am Leben</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Um sie zu &#228;rgern</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>o, wir sagen nicht jeder, und doch ist es einer, der dar&#252;ber nachdenkt und schmunzelnd f&#252;r sich selbst auf seiner Weise das Wort BAGONALISMUS formuliert und definiert, r&#228;umt in sich Platz f&#252;r geistige Freiheit ein. Diese formulierende Bem&#252;hung ist des Menschen eigene und unantastbare Definition, ungleich der solchen anderer Menschen und doch <strong>bagonalistisch</strong>, weil es vorl&#228;ufig keinen anderen Begriff daf&#252;r gibt.</p>
<p><strong>D</strong>as Nachgedachte dar&#252;ber ist Privateigentum der Pers&#246;nlichkeit und derer individuell erarbeitete Immunit&#228;t gegen</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>dumme Spr&#252;che und nichts sagender Reden, </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>gegen Parolen und Diktaturen, B&#252;rokratie,</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Ignoranz, Dogmen, Demagogie, Sophismus, </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Inkompetenz, Machtgel&#252;ste, Repressalien,</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>politische T&#228;uschungen, Bauernf&#228;ngerei,</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Neid und Gier.</strong></p>
<p>Die <strong>Liste</strong> ist l&#228;nger. Ist noch l&#228;nger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>K</strong>einer kann f&#252;r etwas verurteilt werden, was jeder different definiert, wenn doch dies das <strong>gleiche</strong> meint. Das Ganze bleibt ja verworren und meistens unter uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>B</strong>agonalismus bef&#252;rwortet die geistige Freiheit und unterst&#252;tzt das geistige &#220;berleben. Alles von der obigen <strong>Liste</strong>, was das geistige Niveau der eigenen Werte <strong>nicht</strong> erreichen kann, einen nicht zerbricht oder &#228;ngstigt, setzt schon dieses &#220;berleben voraus, und wenn man dar&#252;ber auch noch lachen kann, ist man mit allen &#228;hnlich Gleichen im Bund. Es ist das Immunsystem der Ungleichen mit gemeinsamer Wellenl&#228;nge.</p>
<p><strong>Das Erkennen der L&#228;cherlichkeit der Listenteilnehmer ist ein Akt der Entschlackung der Seele.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>H</strong>ier ist die anfangs angesprochene Parit&#228;t das Bindemittel, wobei die Imparit&#228;t der Geister eine &#252;berw&#228;ltigende Vielfalt von L&#246;sungen darstellt, die das Gleiche mit dem Ungleichen vertraut machen. Das Zusammenwirken zwischen bagonalem <strong>Gleich</strong> und bagonalem <strong>Ungleich</strong> garantiert die Unantastbarkeit der <span style="text-decoration: underline;">Absa</span>g<span style="text-decoration: underline;">e an zitierter <strong>Liste</strong></span>.</p>
<p>Gott mit uns, ODER?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Definition 66 (</span></em></strong><em><span style="text-decoration: underline;">Wiederholun</span>g<strong><span style="text-decoration: underline;">)</span></strong></em></p>
<h1 style="padding-left: 60px;">Bagonalismus ist der Ausdruck f&#252;r diejenige Haltung, die den Selbsterhaltungstrieb des Geistes nicht verdr&#228;ngt.</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Definition 99</span></em></strong></p>
<h1 style="padding-left: 60px;">Two answers, two questions: <span style="text-decoration: underline;"><strong><em>What is truth?</em></strong></span> Why do you need to know?</h1>
<h1 style="padding-left: 60px;"><span style="text-decoration: underline;"><strong><em>What is Ba</em></strong></span><strong><em>g</em></strong><span style="text-decoration: underline;"><strong><em>onalistik?</em></strong></span> To decide to ask is to begin to know. <em> </em></h1>
<h5 style="padding-left: 60px;"><em>(Jeremy Wright, London)</em></h5>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F06%2Fbagonale-immunitat%2F&amp;title=Bagonale%20Immunit%26%23228%3Bt" id="wpa2a_18"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Butaforie (Bagoxicon)</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bagoxicon]]></category>

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		<description><![CDATA[Butaforie &#160; QC (BF)2 28 &#60;Bagoxicon&#62; &#160; Was bedeutet der bagosophische Begriff BUTAFORIE tats&#228;chlich? Der lange Umgang mit Neologismen und Wortspiele in den Ver&#246;ffentlichungen des Instituts f&#252;r Bagonalistik legt uns nahe, dass eine Art W&#246;rterbuch angelegt werden sollte, um die scheinbar seltsamen Begriffe zu erl&#228;utern: Das BAGOXICON. &#160; BUTAFORIE — (DIE, I.f.B. / Bago – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="text-decoration: underline;">Butaforie</span></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Q<strong>C</strong> (BF)<sup>2</sup> <strong>28</strong> &lt;<em>Bagoxicon</em>&gt;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>W</strong>as bedeutet der bagosophische Begriff BUTAFORIE tats&#228;chlich?</p>
<p><strong>D</strong>er lange Umgang mit Neologismen und Wortspiele in den Ver&#246;ffentlichungen des <strong>Instituts f&#252;r Bagonalistik</strong> legt uns nahe, dass eine Art W&#246;rterbuch angelegt werden sollte, um die scheinbar seltsamen Begriffe zu erl&#228;utern: Das <strong><span style="text-decoration: underline;">BAGOXICON</span></strong><span style="text-decoration: underline;">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">BUTAFORIE</span></strong><span style="text-decoration: underline;"> — <em>(<strong>DIE</strong>, I.</em></span><em>f<span style="text-decoration: underline;">.B. / Ba</span>g<span style="text-decoration: underline;">o – Neolo</span>g<span style="text-decoration: underline;">ismus)</span></em></p>
<p style="padding-left: 90px;">Windige und groteske Formenspielerei —</p>
<p style="padding-left: 90px;">Tr&#252;gerischer Schein als Ergebnis von entfesseltem Gestaltungswillen mit offensiven scherzartikelartigem, ornamentalen &#214;dem —</p>
<p style="padding-left: 90px;">Zum Schein codierte Nachbildung im fortgeschrittenen Stadium eines Wiederholungst&#228;ters —</p>
<p style="padding-left: 90px;">Ingeni&#246;se Formkonstellation als Falle f&#252;r geschmacklose Seriosit&#228;t —</p>
<p style="padding-left: 90px;">In Bombast eingeh&#252;llter Hohlraum —</p>
<p style="padding-left: 90px;">Schm&#252;cklerische Attraptivit&#228;t —</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BUTAFORIE</strong> taucht als neue Wortsch&#246;pfung zum ersten Mal in FRAGMENTE auf <em>(Forum des Instituts bis ano domine 2000)</em> und soll als Sammelbegriff f&#252;r die bereits umschriebenen Bedeutungen und als St&#252;tze auf dem Weg der Pr&#228;zisierung des Begriffes BAGONALISMUS dienliches leisten.</p>
<p><strong>N</strong>ach Feststellung der Phonetik sollte beizeiten auch nach einer Bedeutung gesucht werden, unabh&#228;ngig von den oben schon vorgetragenen, die sich zur Zeit in Beispielen folgender Art zu &#228;u&#223;ern versucht: Was kommt uns beim Begriff BUTAFORIE sogleich in den Sinn?</p>
<p><strong>D</strong>ie belebende Kulisse — best&#252;rztes Verstummen spricht aus dem Hintergrund der Attrappe, der v&#246;llig ausbleibt. Eine symbolhafte Leere dahinter droht mit betretener Stille. Schwerm&#252;tige, unentschlossene Mystik geht mit entschlossen vorgetragener Entscheidungsschw&#228;che einher. Vorbote einer neuen Sprachgeneration, das Wort zum Bagonalismus: <strong>butaforischer Freispruch f&#252;r epigonale Vorg&#228;nge aus Mangel an kreativer Authenzit&#228;t.</strong> Absolut wertvoller Abfall als Werkzeug zur Verh&#252;llung von sauberer Geometrie, die man offensichtlich nicht verstanden hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BUTAFORIE</strong> wird haupts&#228;chlich dort verwendet, wo diese zur Geltung kommt.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fbago.net%2F2011%2F06%2Fbutaforie-bagoxicon%2F&amp;title=Butaforie%20%28Bagoxicon%29" id="wpa2a_20"><img src="http://bago.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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